Gelmersee & Gelmerbahn Tipps

Gelmersee & Gelmerbahn Tipps

Vielleicht habt ihr schon ein Video der Gelmerbahn in den sozialen Medien gesehen? Eine offene Bahn , der mit Höchstgeschwindigkeit einen Berg in den Alpen hinunterfährt. Nun, so schnell ist sie nicht wirklich, aber die Zeitrafferaufnahme hat ihr einen gewissen Bekanntheitsgrad verschafft.
Zusammen mit dem Gelmersee gehört die Gelmerbahn zu den lohnendsten Ausflugszielen im Kanton Bern. Alle Tipps zum Gelmersee & Gelmerbahn gibt es hier.

Gelmersee
Anreise Gelmerbahn & Gelmersee

Der Gelmersee ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit dem Auto bietet sich eine Rundfahrt über Furka-, Grimsel- und Sustenpass an. Weitere Ausflugsziele in der Region oder was ihr vielleicht kombinieren könnt, findet ihr am Ende des Artikels.

Die Talstation mit Kasse befindet sich 5 Gehminuten vom Parkplatz Handeck, Gelmerbahn entfernt.

Die Gelmerbahn ist von Innertkirchen aus mit dem Auto oder Postauto in 20 Minuten erreichbar.
Postauto-Haltestelle: Handegg, Gelmerbahn
Für die Anreise mit dem Auto kann dieser Parkplatz benutzt werden: Link
Für die Wanderung zum Gelmersee empfehlen wir den Parkplatz Handegg.

Wandern zum Gelmersee

Wir sind schon zweimal zum Gelmersee gelaufen, weil wir vor der ersten Bahn am See sein wollten. Die erste Bahn geht um 09:00 Uhr.
Auch diese Variante können wir wärmstens empfehlen und schreiben sie deshalb gleich am Anfang. Warum? Die Wanderung ist nicht sehr anstrengend und wenn man oben die Ruhe genossen hat, kann man mit einer der ersten Gondeln hinunter fahren. Diese werden ziemlich leer sein und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ganz vorne seid, ist sehr hoch.

Der Rückweg ist natürlich auch möglich, wir empfehlen aber die Gelmerbahn.
Den Voucher könnt ihr im Voraus online kaufen. Am Ticketschalter müsst ihr es dann aber in ein richtiges Ticket (Zeitticket) umtauschen. Da ihr aber vor Öffnung der Kasse hochgewandert seid, habt ihr nur eueren Voucher.
Wir haben das dem Ticketkontrolleur kurz gezeigt, ihm die Situation geschildert und es war überhaupt kein Problem.

Tickets könnt ihr hier vorab online kaufen.
Weitere Informationen findet ihr im Abschnitt „Gelmerbahn“.

Wandern zum Gelmersee

Wanderung Hinweg (Parkplatz zum Gelmersee):

Distanz: 1,6 km
Gehzeit: ca. 1 Std
Schwierigkeit: Leicht, Bergwanderweg T2, rot-weiss markiert.
Höhenmeter: 240 m
Kosten: Kostenlos

Picknick am Gelmersee

Am Gelmersee angekommen, geniesst man die Ruhe. Ab 9.15 Uhr wird es voller und um 10 oder 11 Uhr ist es richtig voll. Dort haben wir unser Picknick aufgebaut und gefrühstückt. Danach haben wir eine Rundwanderung um den See gemacht.

Gelmersee Umrundung

Wenn man schon mal da ist, warum nicht gleich eine Runde um den See drehen? Es gibt einen Wanderweg rund um den See. Er ist größtenteils ausreichend ausgebaut und markiert. Es gibt aber auch Stellen, die sehr schmal werden oder durch unbefestigtes Gelände führen. Insgesamt ist die Wanderung als Mittelschwer einzustufen.
Ausgangs- und Endpunkt ist die Bergstation der Gelmerbahn.

Rundweg Gelmersee:

Distanz: 4,7 km
Gehzeit: ca. 2 Std
Schwierigkeit: Mittel.
Höhenmeter: 170 m
Kosten: Kostenlos

Gelmersee
Gelmerbahn

Wir möchten euch hier ja nicht nur Gelmersee, sondern auch Gelmerbahn Tipps geben.
In 12 Minuten bringt sie euch ans Ziel. Mit einer Steigung von 106 Prozent ist sie die steilste offene Standseilbahn Europas.

Öffnungzeiten:

Juni, September, Oktober: 9.00–16.00 Uhr (letzte Bergfahrt 15.48 Uhr, letzte Talfahrt 16.00 Uhr)

Juli, August: 9.00–17.00 Uhr (letzte Bergfahrt 16.36 Uhr, letzte Talfahrt 16.48 Uhr)

Preise:

Erwachsene retour CHF 36.00 / einfach CHF 18.00
Kinder 6–15 Jahre retour CHF 18.00 / einfach CHF 9.00

Keine Halbtax, GA oder Swiss Travel Card Rabatte.

Eine frühzeitige Online-Reservierung wird dringend empfohlen, da es beim Ticketkauf an der Talstation zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Mit dem gekauften Ticket-Voucher kann die Zeitkarte für Berg- und Talfahrt spätestens 15 Minuten vor Abfahrt an der Bahnkasse abgeholt werden. Die reservierten Sitzplätze sind sonst nicht garantiert. Wenn ihr (vor Sonnenaufgang) aufsteigt und euren Voucher nicht in eine Zeitkarte umtauschen könnt, dann lest noch einmal den Abschnitt Wanderung zum Gelmersee.

Bitte beachtet, dass ihr euch vorab für ein Zeitfenster entscheiden müsst und dieses auch nicht verschieben könnt. Wenn ihr es verpasst, dann ist das Ticket ungültig.

 

Gelmerbahn
Sehenswertes in der Umgebung

Der Gelmersee eignet sich theoretisch für einen Tagesausflug ohne weitere Ausflüge. Wir haben ihn auch schon mit anderen Aktivitäten kombiniert, z.B. mit der Wanderung zur Siedelenhütte am Furkapass.
Generell ist eine Kombination von Grimsel-, Susten- und Furkapass mit einem Besuch des Rhonegletschers möglich.

Relativ nah am Gelmersee findet sich noch eine Hängebrücke mit dem Namen „Handeckfallbrücke“. Die Brücke ist 70 Meter lang und bietet einen schönen Blick auf den Handeck-Wasserfall, welcher 45 Meter tief in eine Schlucht stürzt.

Wir hoffen unsere Gelmersee & Gelmerbahn Tipps helfen euch für eure Planung oder haben euch für einen neuen Ort inspirieren können.

Wandern zur Siedelenhütte

Wandern zur Siedelenhütte

Der Furkapass ist im Sommer ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer, aber auch für kurvenfreudige Autofahrer. Naturliebhaber können den Rhonegletscher bestaunen und mit dem Belvédère einen Instagram-Hotspot ergattern.
Am Furkapass lässt es sich aber auch gut wandern und die Wanderung zur Siedelenhütte stellen wir euch heute vor.

Startpunkt Furkapass

Die Wanderung kann an zwei Stellen beginnen. Einmal vom Siedelenbach und einmal vom Furkapass. Wir beschreiben die Wanderung vom Furkapass, weil wir bisher nur diesen Einstieg gemacht haben und denken, dass er für die meisten machbar ist.

Vom Furkapass führt der Hüttenweg leicht ansteigend über Bergwiesen bis zur Querung des Sidelenbaches (2524 m). Vorbei an einem kleinen Bergsee (2674 m) steigt man zur Sidelenhütte auf.
Ausgangspunkt: 2427 m; Postautohaltestelle Furkapass (Hotel Furkablick). Parken kann man kostenfrei.

Wanderung Fakten Hin- & Zurück:

Distanz: 6,4 km
Gehzeit: ca. 2:40 Std
Schwierigkeit: Leicht, Bergwanderweg T2, rot-weiss markiert.
Kosten: Kostenlos

Die Wanderung ist nicht schwierig, aber es ist eine Menge Geröll, so dass man ein bisschen aufpassen muss.

Wanderung zur Siedelenhütte

Ziel der Wanderung ist die Siedelenhütte. Diese ist – wie der Furkapass – nur in den Sommermonaten geöffnet. Bitte vorher auf der Homepage der Siedelenhütte nachsehen, ob sie geöffnet ist.
Die Hütte wird eher von Kletterern als von Wanderern besucht, da die Umgebung ein Paradies für Kletterer ist.

Hüttenübernachtung Siedelenhütte

Wir hatten uns für eine Hüttenübernachtung entschieden, weil wir die Umgebung bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sehen wollten.
Hier gibt es einen berühmten Felsen, den Kleinen Kamel (2930m), der oft von Kletterern bestiegen wird und ein tolles Fotomotiv abgibt.

Eine Übernachtung mit Halbpension (Abendessen am Anreisetag und Frühstück am nächsten Morgen) kostet 76 CHF pro Person im Mehrbettzimmer.
Ich bin kein Fan von Bettenlagern, aber auf der Hütte gab es keine andere Möglichkeit.

Achtung: Ihr könnt dort nur in BAR CHF oder mit TWINT bezahlen.

Wer nur wandern will, braucht übrigens nicht zu übernachten. Für Kletterer ist sie unerlässlich, um am nächsten Morgen gestärkt in die Tour zu starten. Die Wanderung ist aber auch an einem Tag gut zu schaffen.
Für uns kam sie eigentlich nur zum Fotografieren in Frage.

Sonnenaufgang Siedelenhütte
camel rock an der Siedelenhütte
Weitere Aktivitäten um die Siedelenhütte

In der Nähe der Siedelenhütte gibt es einen Gletscher (Siedelengletscher), zu dem man wandern kann. Wir sind auch ein Stück gelaufen, aber als wir eine Gletscherspalte sahen, sind wir umgekehrt. So etwas kann sehr gefährlich sein und unerfahrene Wanderer sollten sich nicht unbedingt dort aufhalten.

Weitere Wanderwege sind der Nepali Highway (Sidelenhütte – Albert-Heim-Hütte SAC), Von Furka Süd nach Furka Nord (Rotondohütte SAC – Sidelenhütte) oder der Vier-Quellen-Weg (Sidelenhütte weiter Richtung Albert-Heim-Hütte nach Realp oder weiter über den Urschner Höhenweg nach Andermatt).

In der Nähe der Hütte gibt es auch einen Klettergarten und generell sehr viele Klettertouren.

Furkapass

Nach unserem Abstecher zum Gletscher sind wir wieder zurückgelaufen. Zuerst an der Mondlandschaft vorbei, bis es wieder schön grün wurde.
Unser Auto stand, wie in der Schweiz nicht anders zu erwarten, immer noch sicher an seinem Platz und wir konnten unseren nächsten Ausflug starten.

Fazit

Wir hoffen, dass euch unser Bericht über die Wanderung zur Siedelenhütte gefallen hat! Vor allem der Sonnenaufgang war spektakulär und allein dafür hat es sich schon gelohnt. Wir sind uns auch ganz sicher, dass wir wiederkommen werden.
Wäre so eine Hüttenübernachtung etwas für euch?

Ein Wochenende im Brandnertal

Ein Wochenende im Brandnertal

Das Brandnertal – eine kleine Region in Vorarlberg, Österreich. Die Landschaft dort lädt zum Wandern und Erholen ein und lässt sich sehr gut an einem Wochenende erkunden! Vorarlberg grenzt sowohl an die Schweiz, Liechtenstein, als auch an Deutschland und ist daher für bestimmte Regionen schnell erreichbar. Von Zürich aus haben wir etwa zwei Stunden für unsere Anreise mit dem Auto benötigt. Mit dem Zug fährt man ähnlich schnell.

Diese Reise und unser Blogartikel entstanden in Zusammenarbeit mit Brandnertal Tourismus. Vielen Dank für die Einladung! Auf unsere ehrliche Meinung hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss.

Wandern um den Lünersee

Wir starten den Tag mit einer Wanderung um den Lünersee. Der See wurde 2019 zum schönsten See Österreichs gekürt. Uns wundert das nicht! Der See ist eingekesselt von Bergen und hat eine wunderschöne Farbe – so wie man es sich bei einem klassischen Postkarten Motiv vorstellt.
Auf 1.970 m Höhe liegt also einer der größten Bergseen der Ostalpen an dem man Wandern, Klettern oder auch Fischen kann. Wir haben uns für eine Rundwanderung um den See entschieden. Die Wanderung ist sehr einfach, nur am Anfang gibt es einen steilen Anstieg, wenn man die Wanderung im Uhrzeigersinn startet. Das steile Stück geht aber nicht sehr lange und ist auch für weniger fitte gut machbar. Rollstuhl- oder Kinderwagen geeignet ist der Rundweg aufgrund des Anstiegs allerdings nicht.

Man hat jederzeit einen wunderschönen Blick auf den See und hat viele Möglichkeiten für einen Foto-Stopp. In der Douglass Hütte habt ihr die Möglichkeit einzukehren. Wir haben uns allerdings eine andere Berghütte ausgesucht, da wir beim erreichen der Hütte noch keinen Hunger hatten. Dazu gleich mehr. 

Wanderung Fakten:

Distanz: 6,1 km
Gehzeit: ca. 2:00 Std
Schwierigkeit: Leicht
Kosten: Berg- & Talfahrt 21,50 € pro Erwachsenen, 12,50 € pro Kind

Mittagspause in der Schattenlagant Hütte

Mit der Bergbahn sind wir wieder zurückgefahren und bis zur Hütte Schattenlagant gelaufen. Hierfür muss man von der Bergstation „Lünersee“ nur etwa 10 Minuten bergab laufen.
Es wird leckere Hausmannskost serviert, die wir nach der Wanderung verschlungen haben. Es war wirklich sehr lecker und absolut empfehlenswert!

Panoramabahn und der Natursprüngeweg

Vom Restaurant ging es mit dem Bus wieder Richtung Brand. Dort haben wir unsere nächste Bergbahn genommen (Bus-Station „Brand, Dorfbahn“). Bei der Mittelstation wird dann in eine schöne Panoramabahn umgestiegen und unser Ziel ist die Bergstation am Gipfel des „Burtschasattel“. Von dort starten wir einen schönen Spaziergang – den Natursprüngeweg. Der Weg dauert etwa 1 1/2 Stunden und das Ziel ist die mittlere Bergstation, mit der wir später wieder nach Brand herunterfahren.

Auf dem Weg gibt es interaktive Stationen zum Thema Natur. Infotafeln und Knöpfe zum Abspielen von Audiodateien in verschiedenen Sprachen inklusive.
Was machen Bäume?
Warum sind Blumen bunt?
Wie klingt ein Auerhuhn?
Das alles und mehr könnt ihr auf dem Natursprüngeweg herausfinden. Da der Weg bergab geht und nicht sonderlich anspruchsvoll ist, ist der Weg auch super für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

São Vicente
São Vicente

Wanderung Fakten:

Distanz: 4,6 km
Höhenmeter: 38 m
Dauer: ca. 1.5 h
Schwierigkeit: leicht
Kosten: Link zu den aktuellen Preise der Bergbahnen

Kurz vor Ende des Weges kehren wir in der Alpe Parpfienz ein. Auf 1528 M. ü. M. gönnen wir uns in dem gemütlichen Alpstüble eine frische Bananenmilch, Most, Muffins und ein Speckbrot. Die Erfrischung kommt gerade sehr gelegen und von der Bananenmilch bin ich so angetan, dass ich direkt eine zweite trinke. Die Milch wird dort ganz frisch selbstproduziert und das schmeckt man!
Nur Barzahlung möglich.

Mit der Bergbahn sind wir anschließend zurück nach Brand gefahren, um den Bus zurück nach Bludenz zu nehmen. Abends war noch Zeit für einen kleinen Rundgang und ein Abendessen in der schönen Ortschaft.

Frühstück mit Aussicht

Am nächsten Morgen ging es wieder mit der Brandner Dorfbahn hinauf zum Burtschasattel (die gleiche Bergbahn wie für den Natursprüngeweg). Diesmal sind wir allerdings zum Frühstücken da.
Direkt an der Bergbahnstation liegt das Restaurant Frööd. Jeden Sonntag wird hier ein Bergfrühstücksbuffet mit regionalen Spezialitäten angeboten. Mir persönlich haben es vor allem die Nougatknödel und Vorarlberger Riebel mit Apfelmus angetan.
Das Frühstück wird von 9.15 – 10.30 Uhr angeboten, man sollte also auf jeden Fall mit der ersten Bergbahn hochfahren, um genug Zeit zum Frühstücken zu haben.
Wer noch ein besonderes Erlebnis sucht: Im Sommer bietet das Frööd ein „
Mountain BBQ Bei Vollmond“ an.

Weitere Informationen findet ihr hier.

Loischkopf Wanderung

Gestärkt von unserem Frühstück im Frööd wandern wir nun zum Loischkopf. Hierfür gehen wir entgegen der Richtung vom vorherigen Tag. Die Wanderung geht zunächst durch einen Wald und teils steil bergauf. Auf dem Weg müssen wir auf Downhill-Fahrer achten, denn diese haben hier in der Region ein kleines Paradies für sich. Die Downhill-Wege und Wanderwege kreuzen sich aber nicht allzu häufig, von daher finden wir das auch gar nicht störend. Für uns war es sogar eher interessant zuzusehen, wie sie teilweise beeindruckende Sprünge hinlegten. Nach bereits 30 Minuten gelangen wir an den Gipfel des Loischkopfs auf 1.860 m Höhe.
Das Gipfelkreuz ist übrigens nicht ganz oben auf dem Berg, da direkt nach dem Gipfelkreuz ein neuer Gipfel anfängt.
Das Highlight am Loischkopf ist definitiv die Aussicht auf Bludenz, ins Klostertal sowie das Walsertal. Wir können hier kilometerweit schauen und haben uns definitiv in die Aussicht verliebt. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Bringt euch also einen kleinen Snack mit und genießt das Panorama.

Distanz: 2.5 km
Höhenmeter: 130 m 
Dauer: ca. 0.5 h
Schwierigkeit: leicht

Vom Loischkopf geht es jetzt entspannt bergab. Es kommen keine steilen Abschnitte, deshalb ist die Wanderung wirklich sehr knieschonend. Wir laufen überwiegend durch Wälder und haben immer wieder einen tollen Ausblick auf die Bergkulisse.
Wir landen am Ende bei der Biker Camping Area, an der auch die Einhornbahn II fährt. Von hier fährt ein Wanderbus, der uns zu einer regulären Bushaltestelle bringt.

Distanz: 6 km
Höhenmeter: 610 m runter
Dauer: ca. 2.5 h
Schwierigkeit: leicht

Fortbewegungsmittel

Wie kommt man im Brandnertal am besten von A nach B?

Wir sind mit unserem Auto bis nach Bludenz gefahren und haben dort auch übernachtet. Vor Ort konnten wir aber alles bequem mit dem öffentlichen Verkehr fahren.
Im Bus kann man zum Beispiel eine Tageskarte bis nach Brand kaufen und damit die Busse in der Region nutzen. Die Bergbahnen muss man natürlich immer separat bezahlen, sind ihr Geld aber auf jeden Fall wert.

Weitere Informationen zu den Bergbahnen findet ihr hier.
Weitere Informationen zum Verkehrsnetz & Preise findet ihr hier.

Fazit

Wir hoffen, unser Bericht über das Brandnertal hat euch gefallen! Wochenenden in den Bergen geben uns immer so viel Energie wie eine Woche Urlaub, deshalb haben wir uns besonders über die Einladung gefreut. Wir sind uns auch sehr sicher, dass wir wieder kommen werden.
Wart ihr schon einmal im Brandnertal?

Diese Wanderungen dürft ihr auf O‘ahu nicht verpassen

Diese Wanderungen dürft ihr auf O‘ahu nicht verpassen

Wenn wir Menschen fragen, woran sie beim Wort „Hawai’i“ denken, kommt meistens: Ananas, Surfer, Cocktails und Hula. Die Inselgruppe hat allerdings auch eine fantastische Natur zu bieten!
O’ahu ist meistens die erste Anlaufstelle für Touristen, da sich hier ein internationaler Flughafen befindet sowie der berühmte Waikiki Beach.
Heute soll es aber um schöne Wanderungen gehen, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Alle Wanderungen (bis auf evtl. eine) sind auch für Wandermuffel gut geeignet.

1. Koko Head Crater

Wir starten direkt mit unserem Favoriten und der härtesten Wanderung auf der Liste. Es ist nämlich eher ein Workout als eine Wanderung und wird von Einheimischen auch tatsächlich als tägliche Workout Routine genutzt.
Auf Eisenbahnschienen des Zweiten Weltkrieges führt der Wanderweg steil den Koko Head hinauf. Insgesamt gilt es über 1000 Stufen zu überwinden. Der Weg selbst ist nicht so schwierig – man kann nur geradeaus gehen.
Das Problem ist eher die Steilheit. Vor allem im letzten Stück wird es so steil, dass es fast einem klettern gleicht. Auf dem Weg hinunter merkt man das dann nochmal eher.
Wir denken, es ist dennoch für jeden machbar, auch wenn das mehr Pausen bedeuten.
Die Schienenlücken sind prinzipiell aufgeschüttet und es besteht keine Gefahr. Es gibt jedoch einen sehr kurzen Abschnitt, da führen die Lücken tatsächlich in die Tiefe. Offiziell gibt es eine Umgehung an den Schienen vorbei. Sie ist ausgeschildert und gilt als eigentlicher Wanderweg. Der Großteil der Wanderer balanciert die Schienen hinauf. Wenn ihr euch unsicher seid, lauft einfach außen herum. Das dauert vielleicht nur eine Minute länger.

Am Ziel angekommen könnt ihr noch ein Stückchen weiter hoch, denn der Weg ist zwar am Schienenende offiziell vorbei, aber die beste Aussicht gibt es natürlich am Gipfel. Euch liegt dann nämlich ein 360° Panorama zu euren Füßen!

Wir empfehlen die Wanderung unbedingt zum Sonnenuntergang. Zum einen ist es am späten Nachmittag nicht mehr so heiß und das Licht am Abend in Kombination mit der Kulisse ist einfach nur spektakulär.

Distanz: 2,6 km Hin- & zurück
Höhenmeter: 270 m
Dauer: je nach Fitnesslevel 1 – 2 h
Schwierigkeit: mittel
Kosten: kostenlos
Öffnungszeiten: Die Wanderung selbst hat keine. Der Parkplatz direkt beim Start der Wanderung ist von 06:30 Uhr – 23 Uhr geöffnet.

Am Startpunkt der Wanderung liegt ein großer Parkplatz.
Für den öffentlichen Verkehr bei der Bushaltestelle „Hanauma Bay“ aussteigen.

Bei großer Hitze unbedingt eine Kopfbedeckung und viel Wasser mitnehmen. Schattenplätze sind rar auf dem Weg.

2. Diamond Head Summit Trail

Die vielleicht bekannteste Wanderung auf O’ahu: Der Diamond Head. Nicht verwunderlich, so gilt der Vulkan als Wahrzeichen Honolulus bzw. O’ahus. Der hawaiianische Name ist übrigens Lēʻahi.
Doch Achtung: Die Besuchszahlen sind streng reguliert und ihr benötigt eine Genehmigung, um hier zu wandern. Wo genau ihr euch diese bestellen könnt, steht unten im Faktenteil.

Unsere Wanderung startet um 06:00 Uhr morgens. Das ist der früheste Timeslot den wir buchen konnten. Was wir nicht ahnen: Wo sonst zum Sonnenaufgang nie etwas los ist, fühlen wir uns hier wie bei einem Ameisenmarsch. Jeder Timeslot beträgt zwei Stunden. In dieser Zeit muss man hochwandern, die Aussicht genießen, wieder runter und dann mit dem Auto das Gelände verlassen. Das klingt erstmal sportlich, doch braucht es pro Strecke tatsächlich nur etwa 30 Minuten. Somit hatten wir eine volle Stunde am Gipfel.

Die Wanderung startet ziemlich gemütlich mit leichten Steigungen. Später kommen noch Tunnel, Stufen und alte Bunker hinzu. Im Dunkeln klingt das ein wenig gruselig, da es ja aber so viele Menschen waren, wurden die Wege gut durch Stirnlampen und Smartphones beleuchtet.

Oben angekommen, waren die besten Plätze zum Sonnenaufgang schauen bereits belegt. Wir waren mehr oder weniger eingepfercht zwischen vielen Menschen. Das klingt jetzt nicht so toll und war es tatsächlich auch nicht. Warum wir die Wanderung trotzdem empfehlen? Weil man eine wirklich tolle Aussicht auf Honolulu und den Waikiki Beach hat. Wir wissen nicht, wie es sich zu anderen Tageszeiten verhält, aber zum Sonnenaufgang war es zwar schön, durch die vielen Menschen aber auch recht anstrengend.

Distanz: 3,1 km Hin- & zurück
Höhenmeter: 157 m
Dauer: ca. 1 h
Schwierigkeit: einfach
Kosten: 5 $ pro Person sowie 10 $ pro Auto
Öffnungszeiten: 06:00 Uhr – 18:00 Uhr. Maximal 2 h vor Ort. Spätester Eintritt 16 Uhr.
Zur Reservierung

Mit der Genehmigung könnt ihr direkt mit eurem Mietwagen auf den Krater und den offiziellen Parkplatz fahren. Die Genehmigungen werden vorher an einer Schranke kontrolliert.

3. Kaiwa Ridge (Lanikai Pillbox Hike)

Der Pillbox Hike war eine unserer ersten Wanderung auf Hawai’i. Nachdem wir mit dem Makapu’u Point Lighthouse Trail einen ausschließlich asphaltierten Weg hatten, waren wir hier dann doch überrascht, wie schlecht der Weg in Schuss war. Den Start der Wanderung zu finden war tatsächlich nicht ganz so einfach, denn es gibt keinen direkten Parkplatz dort. Wir haben also am wunderschönen Kailua Beach Park geparkt und sind etwa 15 Minuten zum eigentlichen Start der Wanderung gelaufen. Wir haben uns mit Locals vor Ort unterhalten und dies ist tatsächlich der kürzeste Weg dorthin. Außer natürlich, ihr nehmt euch ein Taxi und lasst euch direkt zum Start fahren.

Der Weg ist schlecht ausgebaut, sehr steil und hat teilweise Passagen in denen man sich auf allen vieren hochzieht. Das liest sich wahrscheinlich dramatischer als es ist, aber die Wanderung ist auch nicht umsonst als „schwer“ eingestuft worden. So schwer fanden wir es zwar nicht, aber schon etwas anspruchsvoller. Wenn ihr noch nie in eurem Leben gewandert seid, dann wird der Weg euch aber sicher etwas zu schaffen machen.

São Vicente

Die Wanderung ist vor allem durch die zwei „Pillboxen“ bekannt, alte Militärbunker. Die Wanderung vom Ausgangspunkt zum ersten Bunker dauert etwa 30 Minuten. Dann sind es noch weitere 10 Minuten, um den zweiten Bunker zu erreichen. Man kann auf die Bunker hinaufklettern und hat eine tolle Aussicht. Vor allem auf den wunderschönen Lanikai Beach, der einfach kristallklar und eine schöne türkisene Farbe hat.
Für uns definitiv die zweitschönste Wanderung, die wir gemacht haben.

Distanz: 2,7 km Hin- & zurück
Höhenmeter: 191 m
Dauer: ca. 1.5 h
Schwierigkeit: schwer
Kosten: kostenlos
Öffnungszeiten: 06:00–20:00

4. Makapu’u Point Lighthouse Trail

Kommen wir zum letzten Wanderweg: dem Makupu’u Point Lighthouse Trail. Unserer Meinung nach ist es der einfachste, aber auch unspektakulärste Weg. Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, solltet ihr diese Wanderung am ehesten auslassen. Wenn ihr euch die anderen Wanderungen allerdings nicht zutraut, dann macht zumindest diese eine. Man kann direkt vor Ort parken und loslaufen.
Am Parkplatz wird davor gewarnt keine Wertsachen im Auto zu haben bzw. sichtbar liegenzulassen, da es eine „High Theft Area“ ist, also ein Bereich, in dem viele Diebstähle bzw. Einbrüche in Autos passieren.
Wir empfehlen euch generell keine Wertsachen offen im Auto liegenzulassen. Nicht in Hawai’i, nicht in den USA und überhaupt nirgendwo.

Der Weg selbst ist anspruchslos. Es ist komplett asphaltiert und ihr könnt es sogar mit Turnschuhen oder Sandalen laufen. Es gibt nur leichte Steigungen und sollte keine große Herausforderung darstellen, auch wenn ihr keine Wanderer seid.

Von oben hat man einen schönen Blick auf die Klippen, einem Leuchtturm und wenn ihr Glück habt auf Buckelwale.

Distanz: 4,0 km Hin- & zurück
Höhenmeter: 154 m
Dauer: ca. 1 h
Schwierigkeit: leicht
Kosten: kostenlos
Öffnungszeiten: 07:00 – 18:45 Uhr

Fazit

Wir hoffen, unsere Auswahl an Wanderungen hat euch gut gefallen. Sie alle sind wahrlich keine Geheimtipps mehr, aber nicht umsonst so beliebt. Sie sind gut erschlossen, in der Regel für alle machbar und bieten wirklich tolle Aussichten. Wir hatten uns selbst noch eine weitere Wanderung notiert, uns diese aber nicht zugetraut. In den Tagen vorher hatte es ordentlich geregnet und von der Wanderung wird ausdrücklich abgeraten, wenn es geregnet hatte. Wir hoffen natürlich, dass wir diese, und noch andere, Wanderungen auf O’ahu nachholen können.

Ponta de São Lourenço – Wanderung auf Madeira

Ponta de São Lourenço – Wanderung auf Madeira

Die Wanderung auf der Ponta de São Lourenço Halbinsel bietet einen tollen Kontrast zum Rest der Insel. Denn, wenn man Madeira erkundet, ist man fast immer umgeben von viel Grün. Die Vegetation im Nordosten der Insel ist allerdings recht karg und trocken.
Das macht sie allerdings auf keinen Fall weniger schön oder uninteressant!
Die Wanderung wird oft zwischen leicht und mittelschwer beschrieben. Wir tendieren eher zu mittelschwer. Die Wege sind bis auf das letzte steile Stück zwar nicht so anspruchsvoll, allerdings gibt es keinen einzigen Schattenplatz und die Hitze kann einem dann schon mal zu schaffen machen.

 

Fakten

Distanz: 7,2 km
Wanderzeit: 2:45 h
Schwierigkeitsgrad: mittel
Höhenmeter: ⇑ 310 m ⇓ 310 m

Wegpunkte: Parkplatz – Casa do Sardinha – Ponta de Furado (Gipfel) – Parkplatz

Bei dieser Wanderung lauft ihr vom Parkplatz bis zum (zu Fuß möglichen) Ende der Halbinsel und das auf der gleichen Strecke zurück.
Die Wanderung ist sehr gut frequentiert, weshalb es Sinn ergibt so früh wie möglich loszulaufen.

Benötigtes Equipment: gute Wanderschuhe, Kopfbedeckung, Wasser, optional: Wanderstöcke, genügend Verpflegung

Parken: Ihr könnt direkt am Start der Wanderung kostenfrei parken. Am Startpunkt befindet sich ein kleiner Foodtruck.

Drohnen: Das komplette Gebiet Ponta de São Lourenço ist ein Naturschutzgebiet. Das bedeutet ihr benötigt zu eurer regulären Genehmigung (ANN) noch eine zweite Sondergenehmigung (ICNF) um dort zu fliegen. Wenn ihr noch über Wasser fliegt, benötigt ihr außerdem das Okay des Kapitäns (AMN), welcher für die Gewässer um Madeira zuständig ist.
Es ist also möglich, dass ihr bis zu drei Genehmigungen benötigt, um dort legal zu fliegen.

Sonnenaufgang am Ponta de Rosto

Bevor ihr euch an die Wanderung wagt, solltet ihr den Sonnenaufgang am Ponta de Rosto genießen. Der Ort ist mittlerweile schon recht bekannt, ist aber tatsächlich einer der schönsten Stellen auf der Insel, um den Tag zu starten.
Wir sind vom Ponta de Rosto etwa 30 Minuten weiter auf einen kleinen Berg hochgelaufen, um von dort den Sonnenaufgang anzuschauen. Wenn ihr noch die Wanderung vor euch habt, ist das vielleicht etwas viel, aber für uns hat sich der Abstecher definitiv gelohnt, denn der Ausblick war atemberaubend. 

Start der Wanderung

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich an einem Parkplatz am Ende der ER109.
Bringt euch auf jeden Fall genug Wasser mit, damit ihr euch auf dem Rückweg kein überteuertes Wasser beim Foodtruck kaufen müsst.
Nehmt außerdem eine Kopfbedeckung mit. Die Sonne kann erbarmungslos sein und ihr werdet keinen Schattenplatz finden.

Der Weg führt zunächst bergab auf einem Schotterweg. Bereits zu Beginn habt ihr einen Blick auf die eher schroffe Landschaft mit dem Meer immer im Sichtfeld.

Auf dem Weg, der sich mal über Stufen und mal über das Gestein wechselt, habt ihr regelmäßig einen tollen Blick auf die Klippen.

Der höchste Punkt der Wanderung liegt bei 125 Metern. Da ihr aber ständig auf und ab lauft, sammeln sich doch einige Höhenmeter an.

Ihr könnt die ganze Zeit nur einem Weg folgen, bis sich irgendwann eine Gabelung zeigt. Es spielt allerdings keine Rolle wo ihr langgeht, denn hier kommt ein kleiner Loop bis zum Restaurant Casa do Sardinha.  Wie eine kleine Oase liegt die Einkehrmöglichkeit, mit Picknicktischen umzingelt von Palmen, in der kargen Landschaft eingebettet. 
Wer Lust hat, kann sich jetzt etwas Kleines gönnen. Wir sind übrigens nicht eingekehrt, sondern bei der Gabelung rechts gelaufen. Dort sind, bevor man zum Restaurant kommt, auch ein paar Picknicktische, bei denen wir unser mitgebrachtes verzehren konnten.
An diesem Punkt gibt es übrigens Kajak Verleihe. Wenn ihr also mal Lust habt die Halbinsel auf dem Wasserweg zu erkunden, wäre hier eine Möglichkeit das zu tun.

Offiziell ist der Wanderweg dann beim Restaurant auch zu Ende. Doch wir wollen noch ein kleines Stück weiter gehen.
Hinter dem Gebäude findet sich ein steiler Weg auf den Gipfel Pico de Furado.
Dieser Teil kann auch im trockenen Zustand sehr rutschig sein, deshalb ist gutes Schuhwerk umso wichtiger. Das ist noch der schwerste Teil der ganzen Wanderung, allerdings ist er auch recht kurz.

Von oben bietet sich dann ein toller Rundumblick und erst dann hat sich bei uns das „Geschafft!“ Gefühl eingestellt. Wir wandern eben am liebsten für eine schöne Aussicht.
Bei gutem Wetter habt ihr übrigens Blick auf die unbewohnte Insel Ilhas Desertas, welche auch noch Teil von Madeira ist.
Und an besonders klaren Tagen ist es sogar möglich bis nach Porto Santo zu schauen!

Auf dem gleichen Weg könnt ihr nun wieder zurücklaufen. Je nachdem wie ihr beim kleinen Loop gelaufen seid, könnt ihr jetzt die andere Richtung nehmen. Der Großteil des Wegs ist aber gleich, diesmal habt ihr nur eine andere Perspektive auf die Kulisse.

Fotospot auf dem Rückweg

Wenn ihr von der Halbinsel herunterfahren möchtet, empfehlen wir noch einen bestimmten Fotospot. 
Wenn ihr von der ER109 Richtung Aussichtspunkt „Ponta do Rosto“ fahrt, findet sich nach dem Kreisverkehr eine malerische Straße.
In Google findet ihr sie in der Nähe von „Vulcão Penha de Águia“.
Den Ausblick habt ihr, wenn ihr wieder zurück Richtung ER109 schaut.

Wir hoffen, unsere Impressionen zu der Wanderung haben euch gefallen. Für uns ist dieser Ort einfach wunderschön, auch wenn er zwischenzeitlich sehr stark besucht ist. Wer nicht gerne wandert, sollte zumindest bis zum Aussichtspunkt fahren, welchen wir gleich zu Beginn des Artikels erwähnt haben.
Wie sieht es aus, haben wir euch Lust auf diesen tollen Weg gemacht?