Elephant Care Park in Pang-Nga

Elephant Care Park in Pang-Nga

Elefanten – wunderschöne, sanfte Riesen. Es ist bekannt, dass sie hoch entwickelte Gehirne haben. Sie können – wie auch Menschen – eine Vielzahl an Gefühlen erleben. Es wurde auch schon beobachtet, dass sie um ihre Verstorbenen trauern und ein extrem gutes Gedächtnis haben. Diese wundervollen Tiere werden jedoch in Thailand für etwas sehr verwerfliches missbraucht: Elefantenreiten.

WARUM ELEFANTENREITEN TIERQUÄLEREI IST

Elefantenreiten ist eine der beliebtesten Aktivitäten für Touristen in Thailand. Früher wollte Claudia auch immer auf einem Elefanten reiten. Das hatte irgendwie was ziemlich exotisches – wie aus einem Film. Ein bisschen Dschungelbuch Vibes sozusagen. Nach unserer Erfahrung des Kamelreitens ins Marokko hatten wir gemischte Gefühle und haben uns mal über diese Thematik eingelesen – vor allem das Elefantenreiten. 
Als wir in Phuket umhergefahren sind, haben wir in regelmäßigen Abständen die Schilder zum Elefanten Reiten gesehen. Wir sind auch ein paar Mal an den Camps vorbeigefahren. Die Elefanten waren angekettet und konnten sich kaum bewegen. Einmal haben wir beobachtet, wie ein Mahout (der Elefantenführer) den Elefanten ausgepeitscht hat und das ist leider auch an der Tagesordnung. Wie bereits geschrieben, haben Elefanten ein extrem gutes Gedächtnis, merken sich diese Misshandlung und leiden sehr stark darunter. Es ist auch schon vorgekommen, dass sich Elefanten bei ihren Mahouts gerächt haben, wenn diese mal einen Moment nicht aufgepasst haben.
Abgesehen davon, dass die Elefanten eine wirklich schlimme Tortur mitmachen müssen, bis sie seelisch so gebrochen sind und sich dem Touristenvergnügen zu unterwerfen, ist das Reiten selbst absolut schmerzvoll für sie.
Asiatische Elefanten sind viel kleiner und haben einen eher gewölbten Rücken im Gegensatz zu ihren afrikanischen Artgenossen. Die Wölbung am Rücken ist sehr empfindlich, weshalb sie dort nicht viel Gewicht vertragen. Selbst eine Person in einem Sattel ist schon zu schwer für die armen Seelen. Trotzdem sieht man immer wieder mehr als eine Person auf einem der Tiere sitzen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, diese typische Touristenattraktion auszuprobieren, dann appellieren wir hier an euer Herz: Tut es nicht. Wenn ihr die wunderschönen Tiere näher kennenlernen möchtet, gibt es besondere Parks, die sich darauf spezialisiert haben, ohne die Tiere zu quälen. 

ELEPHANT CARE PARK

In mehreren Teilen Thailands gibt es spezielle „Care Parks“ oder auch „Elephant Sancuarys“ in denen Elefanten vom Reiten freigekauft oder gerettet wurden. In diesen Parks kann man die Tiere füttern oder sie bei ihrem Schlammbad unterstützen. 
Wir haben uns für den Elephant Care Park in Phang-Nag entschieden, da dieser aus Phuket noch gut zu erreichen war.
Die Tour haben wir vorab über Get Your Guide gebucht (Hier geht’s zur Tour*) und wurden pünktlich um 08:00 Uhr morgens aus unserem Hotel abgeholt. Wir haben unterwegs noch eine vierköpfige australische Familie eingesammelt und sind dann in 2.5 Stunden aufs südliche Festland gefahren. Der Transport war im Preis glücklicherweise inbegriffen. 
Als wir ankamen, gab es erst einmal eine Vorstellung und eine Zusammenfassung was wir machen werden. Bevor wir zu den Elefanten durften, mussten wir uns die traditionelle Mahout Kleidung anziehen. Hauptsächlich um unsere eigene Kleidung nicht zu verschmutzen. Wir vermuten, dass es auch dazu beiträgt, die Elefanten nicht zu verschrecken.

LIEBE GEHT DURCH DEN MAGEN

Wie nähert man sich am besten einem Unbekannten? In dem man etwas zu essen mitbringt!
Wir haben also vorab das Essen für die Tiere zubereitet. Wir Frauen haben Zuckerrohre geschält und die Männer haben aus verschiedenen Zutaten eine seltsame Pampe vermischt aus denen dann klebrige Bällchen geformt wurden. Uns wurde erklärt, dass das richtige Protein Bomben für unsere großen Freunde sind. Die Zuckerrohre zu schälen war übrigens gar nicht einfach – das Messer war ziemlich stumpf und wir haben die Aufgabenverteilung getauscht. Klebrige Proteinbällchen formen fand Claudia dann doch angenehmer.
Jeder hat dann einen Jutebeutel gefüllt mit dem Essen bekommen und dann durften wir sie endlich sehen. Zwei große und ein kleiner Babyelefant. 
Es gab erst einmal eine Einweisung wie wir sie füttern dürfen und uns wurde zu jedem Elefanten die Geschichte erzählt.
Das füttern alleine hat schon riesen Spaß gemacht – sie sind richtig gierig und reißen einem förmlich das Essen aus der Hand. Ein Rüssel hat sich auch schon mal direkt in die Tasche verirrt. Es war zauberhaft!

DAS SCHLAMMBAD

Nach der Fütterung ging es zum Schlammbad. Für Elefanten ist das Baden im Schlamm äusserst wichtig, da sie sich bei hohen Temperaturen mit der Schlammmaske abkühlen. Hier fängt nun auch schon wieder der ethische Bereich an: „Ist das jetzt so richtig?“. Für Elefanten ist es ein großes Vergnügen sich im Schlamm zu wälzen und eine Art Ritual, welches sie auch gerne länger zelebrieren. Nun ist die Frage, ob sich das Tier durch uns Menschen gestört fühlt, wenn wir ihn mit Schlamm einreiben. Findet er es gut? Ist das schlecht? Wir wissen es nicht. 
Da der Elefant sich aber auch genüsslich selbst (und uns) mit Schlamm vollgespritzt hat, blieb hier ein positives Gefühl bei uns zurück.
Glücklicherweise hatten wir die Mahout Kleidung an. Zumindest Claudia ist von Haar bis Fuß komplett mit Schlamm vollgespritzt worden.

MITTAGSPAUSE

Nachdem wir uns um die Elefanten gekümmert haben, war es Zeit unsere eigenen knurrenden Mägen zu füllen. Erst gab es für alle ein tolles Mittagessen. Es wurden verschieden Platten serviert und jeder konnte sich von der Platte nehmen was er wollte. Die Auswahl für Vegetarier war allerdings spärlich. Man konnte auch problemlos Nachschlag ordern, falls es doch nicht gereicht hat. Für Nachtisch wurde auch gesorgt, wir durften alle zusammen eine kokosartige Süßspeise zubereiten und naschen. Leider wissen wir nicht wie sie heißt, aber wir haben so einige davon verdrückt.

FLUSSBAD UND ABSCHLUSS DER TOUR

Vom Essen gestärkt ging es mit den Elefanten dann an einen Fluss. Wir wurden das kurze Stück mit dem Auto gefahren und haben übrigens eine andere Gruppe auf Elefanten reiten gesehen. Das war für uns ein ziemlich paradoxer Moment. 
Mit Bürsten bewaffnet sind wir in den Fluss gesprungen und haben den Elefanten nass gespritzt und von seinem Schlamm befreit. Wir waren fünf Personen an einem Elefanten. Scheinbar nehmen sie acht pro Elefant, was ich persönlich ein wenig viel finde – auch für die Tiere. Mit uns fünf hat das noch ganz gut geklappt, zumal nicht jeder so viel Lust auf Bürsten hatte, sondern lieber im Wasser geplanscht hat. 
Das Erlebnis war faszinierend aber auch beängstigend zugleich. Wenn man direkt neben einem Elefanten steht und dieser plötzlich Lust hat sich einmal umzudrehen, dann bekommt man schon ziemlich Respekt. Für uns haben sie zumindest oft unvorhersehbare Bewegungen gemacht, weshalb ein schnelles Zurückweichen definitiv zu empfehlen ist.
Nach dieser feuchtfröhlichen Erfahrung sind wir zurückgefahren, durften duschen und wieder unsere Kleidung anziehen.
Diese hautnahe Begegnung mit diesen wunderschönen Riesen werden wir so schnell nicht vergessen. 

Es hat uns auch noch mehr bewusst gemacht, dass wir jegliche Interaktion mit Tieren im Tourismus sehr kritisch hinterfragen müssen und keinesfalls möchten, dass für unseren Spaß ein Tier leiden muss.

Rundreise Phuket – einmal um die Insel, bitte!

Rundreise Phuket – einmal um die Insel, bitte!

Phuket ist eine von Thailands meistbesuchtesten Inseln und die meisten kommen, um Partys zu feiern. Vor allem der Patong Beach wird regelmäßig zum Ballermann Südostasiens. Phuket kann aber auch anders – und wir sind wirklich froh, diese Seite der Insel kennengelernt zu haben. Denn wenn wir nicht dort zum Surfen hingefahren wären, hätten wir diese Insel wahrscheinlich nie besucht. Man muss jedoch dazu sagen, dass wir in der Regenzeit dort waren, weshalb sich auch nur wenige Touristen dort aufgehalten haben. Zudem hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter, denn es hat trotz besagter Regenzeit nur äußerst selten geregnet.
Hier findet ihr also unsere Route für eine Phuket Rundreise, welche übrigens an einem Tag gut mit dem Roller machbar ist. 

EINEN ROLLER MIETEN

Wie bereits in der Thailand Übersicht beschrieben, ist das mit dem Mieten eines Rollers gar nicht so einfach. Die meisten fahren nämlich nicht legal. Ich hinterlege euch diesbezüglich den Abschnitt noch einmal:

Thailand ist ein wahnsinnig beliebtes Reiseziel für Europäer und viele mieten sich gerne einen Roller vor Ort. Verständlicherweise ist das fahren mit einem Roller in einem Land wie Thailand ein tolles Erlebnis. Was viele nicht wissen: Sie fahren praktisch ohne Führerschein, denn der deutsche Internationale Führerschein ist in Thailand nicht anerkannt!
Für die Rollervermietung und etwaigen Polizeikontrollen wird dies keine Rolle spielen. Solltet ihr aber einen Unfall in Thailand haben, wird eure deutsche Kranken-, Unfall-, oder Haftpflichtversicherung eventuell für keinen Schaden aufkommen. Wenn ihr einen Blechschaden am Roller habt, ist das vielleicht noch verschmerzbar. Bei einem Personenschaden kann es aber sehr teuer werden und solche Kosten möchte man keinem zumuten.
Jetzt wird es spannend: Es gibt zwei Internationale Führerscheine. Solltet ihr den Führerschein haben, gemäß eines Abkommens aus 1926, fahrt ihr legal in Thailand. Da jeder ausgestellte Führerschein von heute allerdings gemäß des Abkommens aus 1968 ist, muss man den 1926er Führerschein explizit anfordern. Dies ist ein wenig umständlich, da selbst die Führerscheinstellen von diesem Schein keine Ahnung haben. Wenn ihr aber auf der Sicheren Seite sein wollt, solltet ihr diese Variante wählen.
Dass Versicherungen nicht gezahlt haben, da sie sich auf Fahren ohne Führerschein berufen, ist scheinbar noch nicht vorgekommen. Über die Rechtslage und das Risiko sollte dennoch jeder Bescheid wissen.
Diese ganze Prozedur ist übrigens nicht für den Schweizer Internationalen Führerschein gültig, denn hier besteht ein Abkommen. Mit unseren Schweizer Führerschein (mit Zusatz Klasse A) sind wir also komplett legal gefahren.
Der Zusatz Klasse A ist obligatorisch, denn 50er Roller findet man in Thailand vergebens.
Leider kann ich zu den Regelungen für Österreich nichts sagen.

Gemietet haben wir unseren Roller direkt in unserer Unterkunft. Meistens ist es in den Unterkünften etwas teurer, aber es vermittelt uns einen sichereren Eindruck als beim Verleih. Das ist allerdings der persönliche Geschmack. Schaut aber, dass ihr einen Helm dazubekommt. Meiner saß nicht gut und ich habe ihn zweimal austauschen müssen, bis er gepasst hat.

UNSERE ROUTE

1. PHUKET TOWN

Wir starten unsere Reise in Phuket Town. Hier waren wir für vier Tage untergebracht und dachten, es wäre eine gute Idee, von hier aus eine Tagestour zu starten. Die Stadt ist recht interessant, da sie Bauten im Sino-portugiesischen Stil (ein Mix aus portugiesischer Kolonialarchitektur und chinesischen Elementen) hat. Alex hat die Stadt von Anfang an begeistert, ich habe allerdings zwei oder drei Tage gebraucht um mich an die Stadt zu gewöhnen. Da wir zuvor unser Hotel in Strand Nähe hatten und nun in dieser recht chaotischen und lauten Stadt untergebracht waren, war das zunächst erst einmal ein kleiner Schock für mich. Aber als ich ihn überwunden habe, konnte auch ich so langsam den Charme der Stadt entdecken. Besonders hervorzuheben ist natürlich Old Phuket Town, in denen die Kolonialbauten zu finden sind. 
Wer Zeit hat, sollte einen Abstecher zum Jui Tui Tempel machen. Einem chinesisch-taotischen Tempel, welcher dem Vegetarier Gott Kiu Wong gewidmet ist. Solltet ihr zum berühmten Vegetarier Festival in Phuket sein, ist auf dem Tempel Platz einiges los. 

2. WAT CHALONG 

Wir empfehlen euch einen Besuch des größten buddhistischen Klosters Phukets: Wat Chalong. In Phuket gibt es übrigens 29 dieser Tempel.
Wat Chalong liegt etwa 8 km südöstlich der Stadt Phuket an der Straße 4021. Die Anlage ist recht weitläufig und besteht aus mehreren Gebäuden. Im Hauptgebäude gibt es gegen eine Spende von 20 Baht (oder wer möchte auch mehr) Räucherstäbchen und kleine Blattgold Blättchen. Diese Blattgold Blättchen könnt ihr an eine der verschiedenen Statuen anbringen und für positive Dinge wie gute Gesundheit etc. beten. Rechts neben dem Haupttempel befindet sich der große Chedi, der eine menge goldener Buddhas beherbergt. Man kann mehrere Etagen nach oben auf eine Aussichtsplattform laufen und hat so einen tollen Ausblick auf die ganze Tempel Anlage.
Für alle die nicht vertraut sind mit Tempelbesuchen:
1. Schultern und Knie sollten bedeckt sein
2. Bevor ihr den Tempel betretet, müsst ihr eure Schuhe ausziehen
3. Die Buddha-Figuren nicht anfassen
Geöffnet täglich von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

3. LAERN PROM THEP VIEWPOINT

Auf der Route liegt der Learn Prom Thep Viewpoint. Hier haben wir nur eine kurz Rast gemacht und die Aussicht genossen. Eine der schönsten Viewpoints auf Phuket wie wir finden.

4. KARON VIEW POINT

Der Karon View Point ist der berühmteste Aussichtspunkt in Phuket. Das liegt daran, dass man von hier drei Strände auf einmal sehen kann: Karin Beach, Kata Beach und Kata Noi. Dies ist auch der Grund, weshalb sogar Busse hier halten und die Touristen massenhaft herbringen. Wir hatten diesen Viewpoint bereits vorab an einem anderen Tag besucht. Wir waren um 9:00 Uhr morgens dort und können diese Uhrzeit auch weiterempfehlen, denn es gab zu dieser Uhrzeit nur sehr wenige weitere Besucher. Als wir jedoch an unserem Rundreise Tag hier vorbeikamen, standen ein Bus uns recht viele Taxis dort. Entsprechend auch viele Leute. Wenn euch die Massen nicht viel ausmachen, dann gönnt euch einen Moment bei der tollen Aussicht. 

5. BIG BUDDAH

Der Big Buddha ist so ziemlich die bekannteste Sehenswürdigkeit auf der Insel. Bei jedem Touranbieter findet ihr ein Bild der Statue. Die Anlage ist noch nicht fertig gebaut, da sie auf Basis von Spendengeldern gefertigt wird, wenn ihr also dort seid, lasst doch etwas vor Ort. Der Buddha thront aber bereits fertig mit seinen 45 Metern Höhe und Marmorverkleidung über die gesamte Anlage.
Abgesehen von einer schönen Aussicht kann man in den Buddha und eine Ausstellung zum Bau der Statue ansehen. Es gibt mehrere kleine Statuen und man kann sich auch von Mönchen segnen lassen.
Geöffnet ist der Big Buddha von 06:00 Uhr bis 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

6. KATA BEACH

Wir müssen ehrlich gestehen, wir haben uns schon ein wenig in den Kata Beach verliebt. Wir haben hier eine ganze Woche mit Surfen verbracht. Es soll der beste Strand zum Surfen in der Regensaison sein. Bei unserer Roller Tour haben wir noch einmal einen kurzen Stopp am Strand eingelegt um eine kleine Runde zu schwimmen und uns so etwas abzukühlen. 
Wer mehr zum Kata Beach lesen möchte oder zu unserer Surf Erfahrung kann unseren Beitrag hier lesen.

7. WAT PHRA THONG

Unser nächstes Ziel war Wat Phra Thong. Dort soll ein Buddha Kopf aus dem Boden ragen. Klang irgendwie seltsam, also wollten wir es uns natürlich ansehen. Abgesehen von dem schönen Tempel und dem – mit Blattgold überzogenen – Buddha gibt es hier aber tatsächlich nicht so viel zu sehen. Dennoch kann man hier absolute Ruhe genießen, da der Tempel von Touristen nur wenig besucht wird. Als wir die Anlage besucht hatten, war kein anderer Mensch anwesend.

Die Legende besagt, dass ein kleiner Junge und sein Wasserbüffel an just jener Stelle, an der heute der Buddha zu sehen ist, einen Pfahl vermutete, der aus der Erde ragte. Der Junge band seinen Wasserbüffel daran an, woraufhin beiden sofort schlecht wurde. Die Dorfbewohner wurden neugierig und schauten sich den Pfahl an. Beim Ausgraben stellte sich heraus, dass der Pfahl das Haarbüschel einer Buddhastatue war. Doch es gelang den Dorfbewohnern nicht, diese vollends auszugraben. Sie errichteten deshalb einen Tempel über der Statue. 

Im 18. Jahrhundert versuchten sich auch Angreifer aus Burma noch einmal daran, den Buddha auszugraben, doch auch ihnen gelang es nicht. Sie wurden der Legende zufolge von einem Schwarm Hornissen davon abgehalten. Diese Legende und die noch heute zum Teil in der Erde steckende Statue machen für viele Reisende den besonderen Reiz des Tempels Wat Phra Thong aus.

– Die Legende von Wat Phra Thong, Zitiert von Asien.org

Neben dem Wat Phra Thong befindet sich noch ein weiterer Tempel: Der Wat Phra Nang Sang, der älteste Tempel der Insel. Gute 250 Jahre ist er alt. Wenn ihr Zeit habt, besucht beide. Wir haben uns nur ersteren angesehen, da die Zeit schon ein wenig gedrängt hatte und wir noch zu einem Naturschutzgebiet wollten.
Wir haben uns hier auch Räucherstäbchen mit Blattgold Blättchen gekauft. Es gab Statuen die für verschiedene Symbole standen. Gesundheit, Freiheit, Wohlstand, etc. Wir haben jeweils drei Blättchen gehabt und je einen pro Statue angebracht. Wofür wir gebetet haben behalten wir aber für uns  
Öffnungszeiten: 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Eintritt frei.

8. GIBBON REHABILITATION-CENTER / KAO PHRA THAEO PARK

Im Nordosten der Insel befindet sich das Naturschutzgebiet Kao Phra Thaeo Park. Das Areal ist 22 km² groß und ist das letzte Fleckchen Regenwald auf Phuket. Am Eingang befindet sich ein relativ großer Parkplatz. Der Eintritt beträgt 200 Baht für das ganze Gebiet und man könnte eigentlich einen kompletten Tag hier verbringen. Wenn man von Richtung Thalang kommt, kann man in etwa zwei Stunden den Park durchqueren bis man beim Gibbon Rehabilitation Center ist. Wir sind von der anderen Seite gekommen, haben also das Rehabilitation-Center gleich zuerst besichtigen können. Das Center ist von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Hier werden verletzte Gibbons gepflegt, oder jene die zu alt, oder psychisch geschädigt sind, um wieder ausgewildert zu werden. Die Gibbons befinden sich in Gehgen und man kann sie beobachten und ihren recht außergewöhnlichen Lauten zuhören. Vor den Gehegen befinden sich ein paar Informationsschilder über die Gibbons und die in Südostasien leider immer noch recht verbreitet nicht artgerechte Haltung. Die Gibbon Babys werden von ihren Eltern getrennt (welche auch oftmals direkt erschossen werden), dressiert, kastriert, ihre Zähne werden gezogen und als Touristen Attraktion in Bars und Restaurants für Selfies ausgenutzt. Viele Besucher solcher Orte finden es niedlich und machen sich keine Gedanken darüber. 
Solltet ihr so etwas auf Reisen jemals beobachten, unterstützt dies bitte nicht. Die Tiere werden schrecklich gequält und haben auch starke psychische Probleme.
Das Gelände des Rehabilitation-Center selber, ist recht klein. Auch hier kann man wieder eine Spende da lassen oder ein Souvenir kaufen, um das Center zu unterstützen.
Wir sind anschließend noch ein wenig durch das Naturschutzgebiet spaziert und bis zum Bang Pae Wasserfall gekommen. Hier haben wir noch einmal gerastet und sind dann zurück zu unserem Roller gegangen. 

9. ZURÜCK NACH PHUKET TOWN

Nach dieser Rundreise ging es zurück zu unserer Unterkunft in Phuket Old Town. Die Rundreise, welche wir unternommen hatten, hat uns positiv überrascht. Mit dem Roller kommt man einfach noch einmal an ein paar anderen Ecken und schönen Landschaften vorbei, wie man sie bei einer Taxifahrt vielleicht nicht hätte. Der Sprit ist nicht teuer und wie ihr sicher mitbekommen habt, hat ausser dem Naturschutzgebiet nichts Eintritt gekostet. Es ist also sogar ein sehr günstiger Ausflugstag, an dem man die Highlights von Phuket erleben kann. Es hat sich definitiv gelohnt, da wir Phuket so noch besser kennenlernen durften und es uns noch mehr bestätigt hat, dass die Insel etwas ganz besonderes sein kann, wenn man weiß, wann und wo man sich umschauen sollte.

BONUS TIPPS 

Es gibt weitere Orte, welche wir besucht haben, jedoch nicht bei dieser Rundfahrt. Sie sind aber definitiv einen Besuch wert, weshalb ich sie hier als Bonus auflisten möchte:

SÜDOSTZIPFEL PHUKETS

Südöstlichlich von Phuket ragt ein kleiner Zipfel ins Meer. Hier haben wir uns drei Tage im wunderschönen Amatara Wellness Resort mit Privatstrand gegönnt. Die Strände hier sind wunderschön und noch sauber. Hier hatten wir auch unseren schönsten Sonnenaufgang- sowie Untergang. Die meisten Leute Besuchen diesen Abschnitt auf Phuket aufgrund des Marine Biological Research Center. Es ist wie ein Aquarium, welches Besucht werden kann und Fische zeigt, welche um die Insel herum leben oder noch ein paar Exoten auf Lager hat. Wir haben es Besucht, aber fanden es, um ehrlich zu sein, nicht zu spannend. Aquarien haben für uns mittlerweile einen negativen Eindruck (wie auch Zoos) und wir werden in Zukunft auf solche Einrichtungen wohl verzichten. 
Restaurants empfehlen wir ja selten, denn jeder hat einen anderen Geschmack, dennoch möchten wir das Ba´an Rao Restaurant & Bar besonders hervorheben. Wir waren zweimal hier essen und wir hatten das beste Essen während unserer Reise hier. Lasst euch vom eher heruntergekommenen Außenbild nicht erschrecken und probiert es aus – es ist wirklich sehr lecker und das Personal super freundlich.

FLUGHAFEN STRAND – MAI KHAO BEACH

Einen schönen Strand gibt es praktisch am Flughafen: Der Mai Khao Beach. Es ist möglich den Flugzeugen beim Starten und Landen zuzusehen. Der Strand ist aber nicht nur wegen des Flugverkehrs einen Besuch Wert. Er ist kilometerlang und war fast menschenleer. 

SCHNORCHELN BEI RACHA ISLAND

Wir hatten einen Schnorchel Trip bei Racha Island gebucht. An sich hatten wir einen tollen Tag und haben viele schöne Fische gesehen, jedoch müssen wir leider das viele Plastik erwähnen. Es waren so einige Tüten und Plastikflaschen im Wasser, was uns wieder einmal zeigt, dass man dringend etwas gegen dieses Plastikproblem unternehmen sollte.
An sich gibt es wirklich traumhaftes Wasser in Thailand, aber wenn man genauer hinsieht, kann man das Plastik einfach nicht übersehen. Dennoch bieten sich die umliegenden Inseln zum Tauchen und Schnorcheln an.

Surfcamp in Phuket

Surfcamp in Phuket

Ihr wollt im September nach Thailand fliegen? Ist da nicht Regenzeit?
Diese und andere skeptische nachfragen haben wir erhalten, als wir unsere Reisepläne kundtaten.

Aber ja, denn wir wollen ein Surfcamp besuchen und die Surfsaison ist nun mal in der Regenzeit.

Surfen in Thailand ist für viele immer noch ein Geheimtipp. Denkt man für einen Surftrip doch eher an Bali, Australien oder Hawaii. Aber Thailand, vor allem Phuket, hat ein paar tolle Ecken um das Wellenreiten zu lernen. Surfen zu lernen stand schon lange auf Alex Bucketlist – also musste der Punkt auch endlich mal erfüllt werden. Mit viel Sonnencreme und einer Freundin im Gepäck haben wir uns auf den Weg nach Phuket gemacht.

Wir müssen beide ehrlich gestehen, wenn wir nicht zum Surfen gekommen wären, hätten wir Phuket wohl nie einen Besuch abgestattet. Zu touristisch und zugemüllt – da hatten wir eigentlich eher weniger Lust drauf. Das Image des „Malle in Südostasien“ hat das noch bekräftigt. Dass wir von Phuket so begeistert sein werden, haben wir beide nicht erwartet. Wahrscheinlich trifft das Image überwiegend in der Hauptsaison zu. In der Regenzeit waren wenig Touristen unterwegs und die Restaurants teilweise leergefegt, wenn wir zum Essen kamen. Wir haben allerdings Patong – der Partymeile – keinen Besuch abgestattet, was uns eine relativ ruhige Reise bescherte.

REGENZEIT IN PHUKET – WAS BEDEUTET DAS?

Dauerregen? Fehlanzeige. Es hat ab und zu einen kurzen Schauer gegeben, die nicht einmal eine Stunde anhielten. Diese Regenschauer traten alle 2-3 Tage und meistens einmal am Tag auf. Manchmal waren wir morgens oder abends noch im Zimmer und haben nicht mal mitbekommen, dass es regnet. Manchmal waren wir gerade essen oder bei einer Massage – da hat der Regen auch nicht gestört. Wir waren nur einmal mitten im Regen und hatten für diesen Fall ein Regencape dabei. Unter Regenzeit haben wir uns etwas anderes vorgestellt – die Leute in unserem Umfeld übrigens auch.
Durch den Regen schießt die Luftfeuchtigkeit in die Höhe und es gibt auch mehr Mücken als in der Trockenzeit, deshalb solltet ihr ein gutes Spray einpacken. Wir würden das reisen in der Regenzeit aber jederzeit wiederholen. Weniger Touristen und günstigere Preise (Hotels bis zu 40 % günstiger) haben uns Willkommen geheißen.

DER KATA BEACH – UNSER ZUHAUSE FÜR EINE WOCHE

Für eine Woche nisten wir uns am Kata Beach ein. Hier haben wir das Surfcamp gebucht. Ich muss sagen, ich hatte mir „Surfcamp“ irgendwie anders vorgestellt. Mit mehr Leuten, die Abends zusammen ein Bierchen am Lagerfeuer trinken. War dann aber gar nicht so, was aber nicht weiter schlimm ist. Es wurde von der Surfschule für uns drei ein Hotel gebucht. Wir hatten ein Spezial Paket gebucht. 5 Tage surfen & 5 Nächte im Hotel, 2 Stunden Surfen am Tag und kostenfreiem ausliehen von Equipment, wenn man es nutzen möchte.
Das Hotel war das Kata Hiview Resort, nur 5 Gehminuten vom Strand entfernt. Unter einem Resort haben wir uns etwas anderes vorgestellt, aber das spielte keine Rolle, denn wir waren ja direkt am Strand.
Was uns gut gefallen hat ist, dass jeder einen persönlichen Coach hatte. Ob das so ist, weil wir die einzigen drei Schüler in dem Zeitraum waren, oder ob sie das immer so handhaben, können wir leider nicht sagen. So hatten wir jedenfalls 2 Stunden täglich persönliches intensives Training. Nach den zwei Stunden hatten wir Freizeit.

Der Kata Beach ist ein wirklich toller Anfänger Strand, mit relativ leichten Wellen. An manchen Tagen hatte es aber auch wirklich starken Wellengang. Gerade an den ersten zwei Tagen, wurden wir mit dem Roller ein Stück weiter nördlich des Strandes gefahren, da die Wellen dort etwas ruhiger waren. Alleine die Fahrten mit dem Roller waren eine Besonderheit für sich. Wer in Thailand schon Roller gefahren ist, weiß, wovon wir reden.

WIE LANGE SOLLTE MAN EIN SURFCAMP BUCHEN?

Die 5 Tage empfanden wir als Ideal. Wir hatten am dritten Tag schon ziemlich gequengelt und hätten uns einen Tag Pause zwischendurch gewünscht, aber man braucht ein paar Tage um hereinzukommen und sich stetig zu verbessern. Der letzte Tag war für uns alle auch der beste – wir hatten einfach einen riesigen Spaß auf den Wellen.
Zum Abschluss gab es noch ein fantastisches Essen mit allen Mitarbeitern der Schule. Wir sind erst mit einem Tuktuk 10 Minuten in irgendeine Gasse gefahren worden, zu der wir selbst wahrscheinlich nie gefunden hätten. Vor Ort gab es dann ein All-you-can-eat für nur 200 Baht (knapp 6 €) – was wirklich günstig ist! Für Vegetarier war hier allerdings die Auswahl überschaubar. Das Buffet punktete mit viel frischen Fisch und einer Auswahl an undefinierbarem Fleisch. Alex hatte jedenfalls seinen Spaß sich durchzuprobieren. Der Abend war super lustig. Es waren auch zwei Japaner dabei, welche schon seit Jahren zum Surfen an den Kata Beach kommen. Wir haben versucht uns unsere Sprachen näherzubringen und es wurde wirklich viel gelacht. Solche Abende mit locals machen eine Reise oft zu etwas ganz besonderem. Jedenfalls werden wir diese Woche am Kata Beach so schnell nicht vergessen.

Bali: Canggu – Das Surfer Paradies

Bali: Canggu – Das Surfer Paradies

Canggu im Süden Balis, war unser erster sowie letzter Stopp in Bali.

Ich muss ehrlich gestehen, bei der Ankunft war ich nicht sonderlich angetan von Canggu, als wir jedoch nach zwei Wochen wieder dort gelandet sind, habe ich es richtig lieb gewonnen.

Gebucht hatte ich über Booking.com das Taman Sari Bali Villas Kerobokan*. Wir wurden kostenlos von der Unterkunft am Flughafen abgeholt, worüber wir wirklich dankbar waren. Kaum raus aus dem Flughafen, brüllen sie einem  „Taxi, Taxi“ ins Ohr und rennen einen teilweise auch hinterher. 

Achtung bei den Taxi Preisen! Wir wurden, gerade in der ersten Woche, mächtig übers Ohr gehauen. Für eine Fahrt vom Flughafen nach Canggu solltet ihr nicht mehr als 200.000 Rupiah bezahlen.

SURFEN, SURFEN UND NOCHMALS SURFEN

Canggu gilt als wahre Surfer Perle. Wir haben in unserem kompletten Aufenthalt, nirgends so viele Surfer gesehen wie hier. Da die Wellen sehr Anfänger freundlich sind, gibt es hier auch einige Surf Camps bzw. Kurse. Der ursprüngliche Plan von uns war, hier das Surfen mal auszuprobieren. Für mich wäre es das erste Mal gewesen, Alex hat das schon ausprobiert. Allerdings war das Meer voll von Anfängern, die sich über den Haufen surften, dass wir da eigentlich nicht so große Lust darauf hatten. Vielleicht muss man auch eine passende Zeit erwischen, damit es nicht so voll ist.
Wer bereits ein Profi im Surfen ist, sollte sich an die Wellen der Bukit Halbinsel heranwagen.
Das Wasser in Canggu ist leider auch nicht das beste, denn es schwimmt unfassbar viel Müll im Meer – da ist uns die Lust gleich noch mehr vergangen.
Die anderen Touristen (den Australiern allen voran) haben sich daran scheinbar nicht gestört.
Um sich ein Surfbrett auszuleihen, solltet ihr mit einem Preis von ca. 50.000 Rupiah rechnen, das sind dann große Anfänger Boards. Aber Achtung: Das Material ist sehr billig und die Boards sind sehr anfällig für Schäden, welche ihr dann natürlich bezahlen müsst.
Wir konnten auch jemanden beobachten, der mit einem zerbrochenen Board aus dem Wasser kam. Das scheint keine Seltenheit zu sein.

TANAH LOT

Bei unserem zweiten Besuch in Canggu waren wir im Maylie Bali Bungalows*. Diese kleine Anlage ist sehr versteckt und mitten in der Pampa. Aber wir haben es hier geliebt, die Mitarbeiter sind so freundlich und begrüßen einen immer mit dem Vornamen. Hier hat man wirklich seine Ruhe.
Von diesem abgelegenen Hotel aus haben wir uns zwei Fahrräder geliehen und sind zum Tempel Tanah Lot gefahren. Die Dame an der Rezeption hat uns ein wenig verwundert angesehen, denn das sei ja doch recht weit und ob wir nicht einen Scooter mieten wollen. Wir wollten an diesem Tag aber lieber die Radtour unternehmen und was soll ich sagen. Hätten wir mal lieber den Scooter genommen.
Die Fahrräder waren für uns zwei große Menschen viel zu klein und die Straßen sind einfach super anstrengend zu befahren. Die reine Fahrzeit betrug 45 Minuten von der Unterkunft zum Tempel. Bei uns hat es ein wenig länger gedauert, da Madame (also ich) irgendwann echt kaputt war.

Vor der Rückfahrt hatte ich mich echt gefürchtet.

Der Eintrittspreis zum Tempel hat stolze 60.000 Rupiah gekostet, worüber wir sehr erstaunt waren, da in meinem Reiseführer (Auflage 2017) der Preis von 30.000 Rupiah angegeben war. Das war allerdings der Kinderpreis. Wahrscheinlich haben sie den Preis angezogen, denn die Touristen bezahlen es ja sowieso.
Die Öffnungszeiten sind übrigens von 07:00 bis 19:00 Uhr. Wenn man sehr früh da ist, dann ist sicher wenig los. Wir waren gegen 10:00 Uhr dort und ich habe mich schon ein wenig erschlagen gefühlt. Man wird ziemlich gedrängt und kann den Anblick eigentlich nicht wirklich genießen. In den Tempel selbst kann man übrigens nicht hineingehen, er wird dafür ganz fleißig fotografiert. Vor allem, wenn die Sonne untergeht, muss man scheinbar Glück haben, ein gutes Bild zu bekommen bei den Menschenmassen. So lange sind wir hier aber nicht geblieben.

Vor dem Tempel hat man übrigens noch unendlich viele Shopping Möglichkeiten und wir haben das genutzt, um noch ein paar Kleidungsstücke einzukaufen.

APROPOS SHOPPING

In Canggu, vorallem entlang des Batu Bolong Beach, kann man wunderbar shoppen. Es reihen sich viele Surfershops, kleine Boutiquen und Restaurants aneinander. Wir shoppen im Urlaub eigentlich nicht, vor allem nicht, wenn man mit Backpack unterwegs ist. Da aber die letzte Woche für uns angebrochen war, haben wir uns hier noch mit schöner Kleidung und Erinnerungsstücken eingedeckt. Am Batu Bolong Beach hat es uns sehr gut gefallen, die Stimmung war insgesamt sehr ausgelassen und einfach locker.
Wenn man hier am Strand sitzt, muss man übrigens damit rechnen, dass einheimische versuchen einem Schmuck zu verkaufen. Sie tragen davon so viel auf dem Kopf und um die Arme und wollen einem am liebsten jedes Stück einzeln präsentieren. Mit einem „No, thanks“ ist die Sache übrigens nicht erledigt. Sie kommen mehrmals und wollen teilweise nicht locker lassen. Man muss recht bestimmt sein oder sie ignorieren, damit sie gehen. 

SURFBRETT TRIFFT MOTORRAD

Egal wo wir in Bali waren, wir haben immer sehr gut gegessen. Wir hatten niemals Probleme mit dem Magen. Bis auf ein mal, als Alex etwas gegessen hat, das schärfer nicht hätte sein können. Aber das ist eine andere Geschichte.
In Canggu am Batu Bolong Beach sind vor allem zwei Restaurants wirklich sehr bekannt: das Old Mans und Deus Ex Machina. Wir waren in beiden essen und ich würde dem Old Mans immer den Vorzug geben. Wäre es nicht so teuer gewesen, hätte ich am liebsten jeden Tag hier gegessen. Das Deus Ex Machina ist meiner Meinung nach leider ein wenig überbewertet. Der Laden selbst ist natürlich unfassbar cool, die Kombination aus Motorrädern und Surfbrettern hat meinen Mann wirklich schwach werden lassen. Aber das Essen empfanden wir jetzt nicht als super gut. Es war einfach nur OK. Nicht schlecht, aber für den Preis, hätte ich etwas mehr erwartet. Hier zahlt man scheinbar einfach nur dafür, dass man da sein darf.
Im Deus Ex Machina gibt es übrigens das „Tacos-n-tatt-Tuesday“. Wenn man sich also dienstags Tacos bestellt, kann man sich ein kleines gratis Tattoo stechen lassen. Wirklich eine coole und auch gefragte Aktion, wir waren nur leider an einem Donnerstag dort. Ansonsten hätte ich das wahrscheinlich sogar gemacht. Weitere gute Restaurants in der Umgebung sind:

  • Das Peleton (Jl. Pantai Berawa No. 46, Tibubeneng, Kuta Utara, Kabupaten Badung, 80361) War in der Nähe unserer ersten Unterkunft. Auch vegan.
  • Hog Wild Grillhouse (Jalan Batu Belig No. 41, Kerobokan Kelod, Kuta Utara, Kabupaten Badung, 80361) Recht teuer, aber unfassbar lecker. Man kann zusehen, wie das Fleisch gegrillt wird und das Ambiente ist wirklich klasse.
  • Das Koin Café (Tumbak Bayuh, Mengwi, Badung, 80351) Das Koin war in der Nähe unserer zweiten Unterkunft. Lasst euch von der schlechten Google Rezension nicht abschrecken, es ist sehr lecker und vor allem Preiswert dort. Nur die Pizza würde ich nicht essen, der Teig ist nicht so gut. Alles andere was wir probiert haben, war aber extrem lecker.