Rundreise Phuket – einmal um die Insel, bitte!

Rundreise Phuket – einmal um die Insel, bitte!

Phuket ist eine von Thailands meistbesuchtesten Inseln und die meisten kommen, um Partys zu feiern. Vor allem der Patong Beach wird regelmäßig zum Ballermann Südostasiens. Phuket kann aber auch anders – und wir sind wirklich froh, diese Seite der Insel kennengelernt zu haben. Denn wenn wir nicht dort zum Surfen hingefahren wären, hätten wir diese Insel wahrscheinlich nie besucht. Man muss jedoch dazu sagen, dass wir in der Regenzeit dort waren, weshalb sich auch nur wenige Touristen dort aufgehalten haben. Zudem hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter, denn es hat trotz besagter Regenzeit nur äußerst selten geregnet.
Hier findet ihr also unsere Route für eine Phuket Rundreise, welche übrigens an einem Tag gut mit dem Roller machbar ist. 

EINEN ROLLER MIETEN

Wie bereits in der Thailand Übersicht beschrieben, ist das mit dem Mieten eines Rollers gar nicht so einfach. Die meisten fahren nämlich nicht legal. Ich hinterlege euch diesbezüglich den Abschnitt noch einmal:

Thailand ist ein wahnsinnig beliebtes Reiseziel für Europäer und viele mieten sich gerne einen Roller vor Ort. Verständlicherweise ist das fahren mit einem Roller in einem Land wie Thailand ein tolles Erlebnis. Was viele nicht wissen: Sie fahren praktisch ohne Führerschein, denn der deutsche Internationale Führerschein ist in Thailand nicht anerkannt!
Für die Rollervermietung und etwaigen Polizeikontrollen wird dies keine Rolle spielen. Solltet ihr aber einen Unfall in Thailand haben, wird eure deutsche Kranken-, Unfall-, oder Haftpflichtversicherung eventuell für keinen Schaden aufkommen. Wenn ihr einen Blechschaden am Roller habt, ist das vielleicht noch verschmerzbar. Bei einem Personenschaden kann es aber sehr teuer werden und solche Kosten möchte man keinem zumuten.
Jetzt wird es spannend: Es gibt zwei Internationale Führerscheine. Solltet ihr den Führerschein haben, gemäß eines Abkommens aus 1926, fahrt ihr legal in Thailand. Da jeder ausgestellte Führerschein von heute allerdings gemäß des Abkommens aus 1968 ist, muss man den 1926er Führerschein explizit anfordern. Dies ist ein wenig umständlich, da selbst die Führerscheinstellen von diesem Schein keine Ahnung haben. Wenn ihr aber auf der Sicheren Seite sein wollt, solltet ihr diese Variante wählen.
Dass Versicherungen nicht gezahlt haben, da sie sich auf Fahren ohne Führerschein berufen, ist scheinbar noch nicht vorgekommen. Über die Rechtslage und das Risiko sollte dennoch jeder Bescheid wissen.
Diese ganze Prozedur ist übrigens nicht für den Schweizer Internationalen Führerschein gültig, denn hier besteht ein Abkommen. Mit unseren Schweizer Führerschein (mit Zusatz Klasse A) sind wir also komplett legal gefahren.
Der Zusatz Klasse A ist obligatorisch, denn 50er Roller findet man in Thailand vergebens.
Leider kann ich zu den Regelungen für Österreich nichts sagen.

Gemietet haben wir unseren Roller direkt in unserer Unterkunft. Meistens ist es in den Unterkünften etwas teurer, aber es vermittelt uns einen sichereren Eindruck als beim Verleih. Das ist allerdings der persönliche Geschmack. Schaut aber, dass ihr einen Helm dazubekommt. Meiner saß nicht gut und ich habe ihn zweimal austauschen müssen, bis er gepasst hat.

UNSERE ROUTE

1. PHUKET TOWN

Wir starten unsere Reise in Phuket Town. Hier waren wir für vier Tage untergebracht und dachten, es wäre eine gute Idee, von hier aus eine Tagestour zu starten. Die Stadt ist recht interessant, da sie Bauten im Sino-portugiesischen Stil (ein Mix aus portugiesischer Kolonialarchitektur und chinesischen Elementen) hat. Alex hat die Stadt von Anfang an begeistert, ich habe allerdings zwei oder drei Tage gebraucht um mich an die Stadt zu gewöhnen. Da wir zuvor unser Hotel in Strand Nähe hatten und nun in dieser recht chaotischen und lauten Stadt untergebracht waren, war das zunächst erst einmal ein kleiner Schock für mich. Aber als ich ihn überwunden habe, konnte auch ich so langsam den Charme der Stadt entdecken. Besonders hervorzuheben ist natürlich Old Phuket Town, in denen die Kolonialbauten zu finden sind. 
Wer Zeit hat, sollte einen Abstecher zum Jui Tui Tempel machen. Einem chinesisch-taotischen Tempel, welcher dem Vegetarier Gott Kiu Wong gewidmet ist. Solltet ihr zum berühmten Vegetarier Festival in Phuket sein, ist auf dem Tempel Platz einiges los. 

2. WAT CHALONG 

Wir empfehlen euch einen Besuch des größten buddhistischen Klosters Phukets: Wat Chalong. In Phuket gibt es übrigens 29 dieser Tempel.
Wat Chalong liegt etwa 8 km südöstlich der Stadt Phuket an der Straße 4021. Die Anlage ist recht weitläufig und besteht aus mehreren Gebäuden. Im Hauptgebäude gibt es gegen eine Spende von 20 Baht (oder wer möchte auch mehr) Räucherstäbchen und kleine Blattgold Blättchen. Diese Blattgold Blättchen könnt ihr an eine der verschiedenen Statuen anbringen und für positive Dinge wie gute Gesundheit etc. beten. Rechts neben dem Haupttempel befindet sich der große Chedi, der eine menge goldener Buddhas beherbergt. Man kann mehrere Etagen nach oben auf eine Aussichtsplattform laufen und hat so einen tollen Ausblick auf die ganze Tempel Anlage.
Für alle die nicht vertraut sind mit Tempelbesuchen:
1. Schultern und Knie sollten bedeckt sein
2. Bevor ihr den Tempel betretet, müsst ihr eure Schuhe ausziehen
3. Die Buddha-Figuren nicht anfassen
Geöffnet täglich von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

3. LAERN PROM THEP VIEWPOINT

Auf der Route liegt der Learn Prom Thep Viewpoint. Hier haben wir nur eine kurz Rast gemacht und die Aussicht genossen. Eine der schönsten Viewpoints auf Phuket wie wir finden.

4. KARON VIEW POINT

Der Karon View Point ist der berühmteste Aussichtspunkt in Phuket. Das liegt daran, dass man von hier drei Strände auf einmal sehen kann: Karin Beach, Kata Beach und Kata Noi. Dies ist auch der Grund, weshalb sogar Busse hier halten und die Touristen massenhaft herbringen. Wir hatten diesen Viewpoint bereits vorab an einem anderen Tag besucht. Wir waren um 9:00 Uhr morgens dort und können diese Uhrzeit auch weiterempfehlen, denn es gab zu dieser Uhrzeit nur sehr wenige weitere Besucher. Als wir jedoch an unserem Rundreise Tag hier vorbeikamen, standen ein Bus uns recht viele Taxis dort. Entsprechend auch viele Leute. Wenn euch die Massen nicht viel ausmachen, dann gönnt euch einen Moment bei der tollen Aussicht. 

5. BIG BUDDAH

Der Big Buddha ist so ziemlich die bekannteste Sehenswürdigkeit auf der Insel. Bei jedem Touranbieter findet ihr ein Bild der Statue. Die Anlage ist noch nicht fertig gebaut, da sie auf Basis von Spendengeldern gefertigt wird, wenn ihr also dort seid, lasst doch etwas vor Ort. Der Buddha thront aber bereits fertig mit seinen 45 Metern Höhe und Marmorverkleidung über die gesamte Anlage.
Abgesehen von einer schönen Aussicht kann man in den Buddha und eine Ausstellung zum Bau der Statue ansehen. Es gibt mehrere kleine Statuen und man kann sich auch von Mönchen segnen lassen.
Geöffnet ist der Big Buddha von 06:00 Uhr bis 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

6. KATA BEACH

Wir müssen ehrlich gestehen, wir haben uns schon ein wenig in den Kata Beach verliebt. Wir haben hier eine ganze Woche mit Surfen verbracht. Es soll der beste Strand zum Surfen in der Regensaison sein. Bei unserer Roller Tour haben wir noch einmal einen kurzen Stopp am Strand eingelegt um eine kleine Runde zu schwimmen und uns so etwas abzukühlen. 
Wer mehr zum Kata Beach lesen möchte oder zu unserer Surf Erfahrung kann unseren Beitrag hier lesen.

7. WAT PHRA THONG

Unser nächstes Ziel war Wat Phra Thong. Dort soll ein Buddha Kopf aus dem Boden ragen. Klang irgendwie seltsam, also wollten wir es uns natürlich ansehen. Abgesehen von dem schönen Tempel und dem – mit Blattgold überzogenen – Buddha gibt es hier aber tatsächlich nicht so viel zu sehen. Dennoch kann man hier absolute Ruhe genießen, da der Tempel von Touristen nur wenig besucht wird. Als wir die Anlage besucht hatten, war kein anderer Mensch anwesend.

Die Legende besagt, dass ein kleiner Junge und sein Wasserbüffel an just jener Stelle, an der heute der Buddha zu sehen ist, einen Pfahl vermutete, der aus der Erde ragte. Der Junge band seinen Wasserbüffel daran an, woraufhin beiden sofort schlecht wurde. Die Dorfbewohner wurden neugierig und schauten sich den Pfahl an. Beim Ausgraben stellte sich heraus, dass der Pfahl das Haarbüschel einer Buddhastatue war. Doch es gelang den Dorfbewohnern nicht, diese vollends auszugraben. Sie errichteten deshalb einen Tempel über der Statue. 

Im 18. Jahrhundert versuchten sich auch Angreifer aus Burma noch einmal daran, den Buddha auszugraben, doch auch ihnen gelang es nicht. Sie wurden der Legende zufolge von einem Schwarm Hornissen davon abgehalten. Diese Legende und die noch heute zum Teil in der Erde steckende Statue machen für viele Reisende den besonderen Reiz des Tempels Wat Phra Thong aus.

– Die Legende von Wat Phra Thong, Zitiert von Asien.org

Neben dem Wat Phra Thong befindet sich noch ein weiterer Tempel: Der Wat Phra Nang Sang, der älteste Tempel der Insel. Gute 250 Jahre ist er alt. Wenn ihr Zeit habt, besucht beide. Wir haben uns nur ersteren angesehen, da die Zeit schon ein wenig gedrängt hatte und wir noch zu einem Naturschutzgebiet wollten.
Wir haben uns hier auch Räucherstäbchen mit Blattgold Blättchen gekauft. Es gab Statuen die für verschiedene Symbole standen. Gesundheit, Freiheit, Wohlstand, etc. Wir haben jeweils drei Blättchen gehabt und je einen pro Statue angebracht. Wofür wir gebetet haben behalten wir aber für uns  
Öffnungszeiten: 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Eintritt frei.

8. GIBBON REHABILITATION-CENTER / KAO PHRA THAEO PARK

Im Nordosten der Insel befindet sich das Naturschutzgebiet Kao Phra Thaeo Park. Das Areal ist 22 km² groß und ist das letzte Fleckchen Regenwald auf Phuket. Am Eingang befindet sich ein relativ großer Parkplatz. Der Eintritt beträgt 200 Baht für das ganze Gebiet und man könnte eigentlich einen kompletten Tag hier verbringen. Wenn man von Richtung Thalang kommt, kann man in etwa zwei Stunden den Park durchqueren bis man beim Gibbon Rehabilitation Center ist. Wir sind von der anderen Seite gekommen, haben also das Rehabilitation-Center gleich zuerst besichtigen können. Das Center ist von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Hier werden verletzte Gibbons gepflegt, oder jene die zu alt, oder psychisch geschädigt sind, um wieder ausgewildert zu werden. Die Gibbons befinden sich in Gehgen und man kann sie beobachten und ihren recht außergewöhnlichen Lauten zuhören. Vor den Gehegen befinden sich ein paar Informationsschilder über die Gibbons und die in Südostasien leider immer noch recht verbreitet nicht artgerechte Haltung. Die Gibbon Babys werden von ihren Eltern getrennt (welche auch oftmals direkt erschossen werden), dressiert, kastriert, ihre Zähne werden gezogen und als Touristen Attraktion in Bars und Restaurants für Selfies ausgenutzt. Viele Besucher solcher Orte finden es niedlich und machen sich keine Gedanken darüber. 
Solltet ihr so etwas auf Reisen jemals beobachten, unterstützt dies bitte nicht. Die Tiere werden schrecklich gequält und haben auch starke psychische Probleme.
Das Gelände des Rehabilitation-Center selber, ist recht klein. Auch hier kann man wieder eine Spende da lassen oder ein Souvenir kaufen, um das Center zu unterstützen.
Wir sind anschließend noch ein wenig durch das Naturschutzgebiet spaziert und bis zum Bang Pae Wasserfall gekommen. Hier haben wir noch einmal gerastet und sind dann zurück zu unserem Roller gegangen. 

9. ZURÜCK NACH PHUKET TOWN

Nach dieser Rundreise ging es zurück zu unserer Unterkunft in Phuket Old Town. Die Rundreise, welche wir unternommen hatten, hat uns positiv überrascht. Mit dem Roller kommt man einfach noch einmal an ein paar anderen Ecken und schönen Landschaften vorbei, wie man sie bei einer Taxifahrt vielleicht nicht hätte. Der Sprit ist nicht teuer und wie ihr sicher mitbekommen habt, hat ausser dem Naturschutzgebiet nichts Eintritt gekostet. Es ist also sogar ein sehr günstiger Ausflugstag, an dem man die Highlights von Phuket erleben kann. Es hat sich definitiv gelohnt, da wir Phuket so noch besser kennenlernen durften und es uns noch mehr bestätigt hat, dass die Insel etwas ganz besonderes sein kann, wenn man weiß, wann und wo man sich umschauen sollte.

BONUS TIPPS 

Es gibt weitere Orte, welche wir besucht haben, jedoch nicht bei dieser Rundfahrt. Sie sind aber definitiv einen Besuch wert, weshalb ich sie hier als Bonus auflisten möchte:

SÜDOSTZIPFEL PHUKETS

Südöstlichlich von Phuket ragt ein kleiner Zipfel ins Meer. Hier haben wir uns drei Tage im wunderschönen Amatara Wellness Resort mit Privatstrand gegönnt. Die Strände hier sind wunderschön und noch sauber. Hier hatten wir auch unseren schönsten Sonnenaufgang- sowie Untergang. Die meisten Leute Besuchen diesen Abschnitt auf Phuket aufgrund des Marine Biological Research Center. Es ist wie ein Aquarium, welches Besucht werden kann und Fische zeigt, welche um die Insel herum leben oder noch ein paar Exoten auf Lager hat. Wir haben es Besucht, aber fanden es, um ehrlich zu sein, nicht zu spannend. Aquarien haben für uns mittlerweile einen negativen Eindruck (wie auch Zoos) und wir werden in Zukunft auf solche Einrichtungen wohl verzichten. 
Restaurants empfehlen wir ja selten, denn jeder hat einen anderen Geschmack, dennoch möchten wir das Ba´an Rao Restaurant & Bar besonders hervorheben. Wir waren zweimal hier essen und wir hatten das beste Essen während unserer Reise hier. Lasst euch vom eher heruntergekommenen Außenbild nicht erschrecken und probiert es aus – es ist wirklich sehr lecker und das Personal super freundlich.

FLUGHAFEN STRAND – MAI KHAO BEACH

Einen schönen Strand gibt es praktisch am Flughafen: Der Mai Khao Beach. Es ist möglich den Flugzeugen beim Starten und Landen zuzusehen. Der Strand ist aber nicht nur wegen des Flugverkehrs einen Besuch Wert. Er ist kilometerlang und war fast menschenleer. 

SCHNORCHELN BEI RACHA ISLAND

Wir hatten einen Schnorchel Trip bei Racha Island gebucht. An sich hatten wir einen tollen Tag und haben viele schöne Fische gesehen, jedoch müssen wir leider das viele Plastik erwähnen. Es waren so einige Tüten und Plastikflaschen im Wasser, was uns wieder einmal zeigt, dass man dringend etwas gegen dieses Plastikproblem unternehmen sollte.
An sich gibt es wirklich traumhaftes Wasser in Thailand, aber wenn man genauer hinsieht, kann man das Plastik einfach nicht übersehen. Dennoch bieten sich die umliegenden Inseln zum Tauchen und Schnorcheln an.

Valetta – Kulturhauptstadt 2018

Valetta – Kulturhauptstadt 2018

Für die Europäische Kulturhauptstadt 2018 haben wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen. Wir wurden von Ines mit den Worten „Es ist leider etwas schlechter Wetter“ begrüßt, dabei hatte es über 20° Celsius. Da in der Schweiz zum aktuellen Zeitpunkt gerade einmal 1° Celsius herrschte, waren wir absolut zufrieden mit dem Wetter und haben sie dann ein wenig verständnislos angeschaut. Ines von locally abroad ist eine gute Freundin von Alex, welche uns glücklicherweise an diesem Tag die Stadt gezeigt hat.

DER TRITONENBRUNNEN

Getroffen haben wir uns direkt vor dem Stadttor am Tritonenbrunnen. Ein gigantischer Brunnen mit drei Tritonen Skulpturen die über zwei Meter hoch sind. Insgesamt ist der Brunnen etwa vier Meter hoch und hat einen Durchmesser von ganzen 30 Metern. Was auffällt ist, dass alle drei Tritone Richtung Stadt schauen.
Der Brunnen ist schon einmal ein beeindruckendes Bauwerk für den Start.

SALUTKANONEN

Seit 1820 wird jeden Mittag um 12:00 Uhr ein Kanonenschuss abgegeben. Das scheint ziemlich viele Touristen anzuziehen. Da es zeitlich gepasst hat, haben wir uns diesen auch angehört, sehen konnten wir nicht so viel. Obwohl es jetzt ein Video gibt, bei dem wir uns den Schuss im nach hinein dann doch angesehen haben.

Es ist für drei Euro möglich, eine Kanonenführung zu machen. Dabei bekommt man die Kanonen gezeigt und erklärt, wie sie funktionieren etc. Wir haben uns das nicht angesehen, sondern waren bei den Upper Barrakka Gardens. Von dort aus hat man eine sehr schöne Aussicht und kann, wenn es einen interessiert, trotzdem von oben den Kanonenschuss beobachten.

KULINARISCHES MALTA

Zu den maltesischen Spezialitäten gehören definitiv viel Gemüse, Fischspeisen und Kaninchen. Fenek (Kaninchen) ist übrigens das Nationalgericht. Man findet man eine sehr bunt durch gemischte Küche, vor allem viele Einflüsse aus Italien und England. So konnte ich hier sehr gutes Pulled Pork, Nudeln und Pizza essen. Von Fischspeisen distanziere ich mich prinzipiell. Fenek und Muscheln wurden auch gekostet, zwar nicht von mir persönlich, aber ich kann auf jeden Fall weitergeben, dass es sehr lecker gewesen ist.
Pastizzi ist auch eine maltesische Spezialität. Es handelt sich um gefüllte Blätterteigtaschen. Wir haben welche, mit Käse gefüllt, in unserem Hotel am Frühstück probieren dürfen.

ARCHÄOLOGISCHES NATIONALMUSEUM

Für 5 € pro Person ging es für uns in das archäologische Nationalmuseum. Hier sind original Fundstücke der Tempelanlagen von Malta zu finden (teilweise bis zu 3600 v. Christus!). Einen Audio Guide gibt es eigentlich kostenlos dazu, aber wir haben nicht nachgefragt und als wir drinnen waren, war es zu spät. Also dann ohne Audio Guide und alle Texte auf Englisch nachlesen. Ging zum Glück auch. 
Für mich persönlich war der Besuch sehr spannend, aber ich konnte es nicht in meinen Kopf bekommen, dass die Sachen, die ich besichtige einfach schon so viele Jahrhunderte bzw. Jahrtausende alt sind. Man steht davor und liest „1600 B. C.“ und denkt sich so „okay, diese Skulptur ist jetzt 3600 Jahre alt“ aber greifen konnte ich den Gedanken nicht so richtig. 
Im Museum wurde man durch die verschiedenen Epochen geführt und im obersten Stockwerk gab es noch eine große Münzsammlung der verschiedenen Epochen. Das hat mir noch einmal besonders gefallen zu sehen, was für Prägungen schon vor hunderten von Jahren auf einer Münze genutzt wurden. 
Das Museum selbst kann ich jetzt nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Man sollte schon ein gewisses Interesse dafür mitbringen, ansonsten sieht man sich – plump ausgedrückt – nur Steine an. Da kann man die Zeit dann anders investieren.

VALLETTAS KIRCHEN

Auf Malta sind die Einwohner sehr streng römisch katholisch, das zeigt sich auch an den vielen Kirchen, welche es auf der Insel gibt. Über 350 auf der kleinen Fläche von 316 km², wobei natürlich auch viele auf den Nachbarinseln zu finden sind.
Auch Valletta hat eine Vielzahl von Kirchen zu bieten, allen voran die St. John’s Co-Cathedral, welche sich im Stadtzentrum befindet. Wir konnten diese nur von außen bestaunen, da sie zum Zeitpunkt unseres Besuches geschlossen war.
Wir haben viele andere Kirchen auf dem Weg durch Valletta entdeckt. Dadurch, dass die Gassen recht eng und die Gebäude sehr hoch gebaut sind, hat man teilweise nicht so viel von der schönen Architektur sehen können.
Manche hätte ich nicht einmal als Kirche identifiziert, wenn ich nicht darauf hingewiesen worden wäre. Hier waren die Kirchen optisch perfekt in Wohnhäuser integriert. Wenn jemand sehr in diesem Bereich interessiert ist, sollte er für Valletta viel Zeit mitbringen. Alleine in Valletta gibt es über 20 Kirchen, was beeindruckend ist, da es die kleinste EU-Hauptstadt ist.

Wenn ihr Zeit habt, solltet ihr dieses Jahr Valletta definitiv einen Besuch abstatten. Da es die europäische Kulturhauptstadt 2018 ist, gibt es dieses Jahr massig kulturelle Programme und Veranstaltungen die sich sehen lassen.

Maltas kleine Schwester Gozo

Maltas kleine Schwester Gozo

Gozo ist die zweitgrößte Insel der Republik Malta und nur einen „Katzensprung“ von der Hauptinsel entfernt. Die Insel ist ganze 67 km² klein und kann an einem Tag super mit dem Mietwagen erkundet werden. Die Fähre fährt im Norden Maltas am Ort Cirkewwa, welcher nicht wirklich weit von unserer Unterkunft in Mellieha gewesen ist.

Wir haben für die Überführung des Leihwagens und vier Personen unter 30 € bezahlt, was ich absolut in Ordnung finde. Man bezahlt übrigens nur, wenn man Gozo verlässt. Auf der Hinfahrt fallen keine Gebühren an.

IX-XEWKIJA

Der erste Stopp, den wir eingelegt haben, war eigentlich nicht geplant, aber aus der Reisetruppe wurde sich gewünscht die drittgrößte Kuppel Europas zu besichtigen. Gesagt, getan, lag ja sowieso auf dem Weg. Ich schaue mir nicht so oft Kirchen an wenn ich unterwegs bin, aber ich war von dieser riesen Kuppel echt beeindruckt, sie ist so unfassbar riesig. Für 3 € konnten wir mit einem Aufzug nach oben fahren und Gozo von oben betrachten. Ich fahre ja immer gerne auf Aussichtsplattformen und von hier oben hatte man definitiv eine ausgezeichnete Aussicht auf die Insel. Die Kirche ist noch recht neu, 1951 wurde angefangen um die alte Kirche eine neue herum zu bauen und 1971 ist sie dann fertig geworden.

BLUE HOLE

Das, worauf ich mich am meisten gefreut habe: Das Blue Hole! Wenn man „Malta“ in Google oder Instagram sucht kommen so viele Bilder davon oder dem Azure Window. Das Azure Window war eine Felsformation (auch bekannt aus der Hochzeitsszene zwischen Daenerys und Khal Drogo aus Game of Thrones), welche leider letztes Jahr im März eingestürzt ist. Ich hätte es gerne mal in natura gesehen, aber leider ist das nicht mehr möglich. Das Blue Hole selbst ist auch ohne Azure Window wunderschön anzusehen. Man kann die felsige Landschaft entlang laufen und sich direkt an die Klippe setzen und den Wellengang am Loch beobachten. 

BASILIKA TA‘ PINU

Die riesige Basilika haben wir als reinen „Fotografier“ Stopp eingelegt. Da die Kirche in Xewkija bereits viel Zeit in Anspruch genommen hat, haben wir uns hier die Zeit im Gebäude gespart. Obwohl wir schon neugierig waren, wie es von drinnen aussieht.

WIED IL-GHASRI

Ich hatte mir die Route für die Inseln bereits im Vorfeld überlegt, denn wenn man nur so wenige Tage an einem Ort ist bedarf es guter Planung um trotzdem viel zu sehen. Ich beneide schon die Reiseblogger, welche sich viel Zeit an einem Ort nehmen können und dann einfach spontan sein können, was sie sich als nächstes ansehen werden. Irgendwann mache ich das auch. Jedenfalls habe ich auf meinem Plan „Wied il-Ghasri“ gelesen und musste fieberhaft nachdenken, was ich mir da notiert habe. Es ist mir nicht mehr eingefallen, aber der Reiseführer hat dann geholfen, ich wollte mir einen Fjord ansehen. Als wir geparkt haben sind wir ein Stück gewandert und dann wurden wir über einen schmalen Weg über Steintreppen nach unten in die Schlucht geführt. Am Platz unten kann man auch Baden, einige Leute haben ihr Handtuch platziert aber es war nicht so viel los. Der Ort ist recht abgelegen und deshalb scheinen sich nicht so viele Touristen dorthin zu verirren. Dafür, dass ich nicht mehr wusste was „Wied il-Ghasri“ sein soll, war ich ziemlich hingerissen von diesem Ort.

SALT PANS

Noch so ein Ort, der außerplanmäßig besucht wurde, aber ich bin froh, dass wir ihn zufällig gefunden haben. Beim stöbern des Reiseführers im Auto haben wir nur das Bild der Salzpfannen gesehen und ich dachte „Da will ich hin“, na Gott sei Dank war es nicht weit vom Fjord, also sind wir gleich losgefahren. Der Anblick der Salzpfannen ist recht bizarr, sowas sieht man nun mal nicht alle Tage. Durch den hohen Mineraliengehalt gehört Gozos Salz angeblich zu den besten. Wir haben uns dann für 1,50 € ein Säckchen Salz gegönnt.

CALYPSOS CAVE

Die einzige pleite auf diesem Trip: Calypsos Cave. Da ich sehr interessiert bin an griechischer Mythologie finde ich die Geschichte von Kalypsos Höhle natürlich super spannend. So war Kalypso eine schöne Meernymphe die auf der Insel Ogygia (oder etwa doch Gozo?) lebte und dort sieben Jahre den Helden Odysseus in ihrer Höhle gefangen hielt.
Die Höhle selbst konnte nicht besichtigt werden, da sie scheinbar bereits seit Jahren gesperrt ist. Es gibt eine Aussichtsplattform, von der aus man eine schöne Sicht auf Ramla Bay hat – mehr aber auch nicht. Versteht mich nicht falsch, die Aussicht war sehr schön, aber das war’s auch schön. Irgendwie war es ein wenig unspektakulär.

GGANTIJA

Habt ihr gelesen, dass ich die Ruinen auf Malta nicht besichtigt habe, da wir Ggantija besichtigen wollten? Ja, man sollte sich nichts aufsparen, denn meistens kommt irgendwas dazwischen, in meinem Fall mein Magen. 
Mir ging es schlagartig so schlecht, dass ich mich nicht in der Lage gefühlt habe diesen historisch wertvollen Ort mit der nötigen Aufmerksamkeit zu besichtigen.
Wir sind dann also weitergefahren, damit wir im letzten Stopp Viktoria zur Ruhe kommen konnten.

DIE HAUPTSTADT VIKTORIA

So schlagartig wie es mir schlecht ging, ging es mir auch wieder gut, nachdem ich zweimal meinen Mageninhalt entleert habe. Perfektes Timing, denn in Viktoria wollten wir uns natürlich auch noch umsehen bevor wir etwas essen.
Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich das „Free WiFi“ Schild oben auf der Zitadelle entdeckt hatte. Wir hatten hier tatsächlich besseres WiFi als in unserem Hotel. Die Zitadelle ist großartig, überhaupt wie die ganze Stadt ummauert ist wirkt sehr erhaben. Hier müssten öfter tolle Filme gedreht werden. Viktoria ist (wer hätte das gedacht) auch nicht besonders groß, neben drei Kirchen und der wundervollen Architektur gibt es sonst nicht mehr so viel zu sehen. Vielleicht irre ich mich auch, aber ich denke nicht, dass wir etwas großartiges verpasst haben. Trotzdem hat mir der Aufenthalt hier gut gefallen.
Gegessen haben wir auf Empfehlung im „Grapes“ (The Grapes Wine Bar). Preislich war es in Ordnung und allen hat ihr Essen geschmeckt, meine Pizza war mir persönlich nur einen Ticken zu stark angebrannt.
Wir sind dann recht spät mit der Fähre zurückgefahren, was kein Problem ist, denn die Fähre fährt sehr regelmäßig, auch mitten in der Nacht. Also insgesamt regelmäßiger als der Dorfbus hier in der Schweiz.
Der Tag in Gozo hat mir von allen Tagen am besten gefallen, überhaupt gab es für mich mehr „WOW“ Momente und ich würde das nächste Mal alleine drei Tage auf Gozo verbringen wollen.

Roadtrip durch Malta

Roadtrip durch Malta

Ostern ist für Arbeitnehmer schon was tolles, denn es ist die perfekte Gelegenheit für einen Kurzurlaub. Absolut genial mit nur einem Urlaubstag auf 5 Tage für das Reisen zu kommen.

Wir haben uns dieses Ostern für Malta entschieden, um eine Freundin zu besuchen und die kleine Insel zu erkunden.

VON 1° AUF 22°

Die kleine Insel im Mittelmeer mit einer Größe von 316 km² beeindruckt mit seinem Kulturmix. Die verschiedenen Besatzungen in der Vergangenheit machen sich bis heute in dem Land bemerkbar. So hat man zum Beispiel einen mediterranen Flair wie in Italien und plötzlich steht einfach mal eine englische Telefonzelle im Weg. Absoluter Stilbruch, absolut genial!

Ich habe für Malta das erste Mal über einen Reiseveranstalter gebucht und war unfassbar misstrauisch. Ich war mir sicher: Irgendwie geht was schief! Wenn man gewohnt ist alles selbst in die Hand zu nehmen und alles einzeln zu buchen kommt einem so ein komplett Paket einfach nicht ganz koscher vor. Aber was soll ich sagen, mein Misstrauen war völlig unbegründet, alles hat einwandfrei geklappt und wir sind von Zürich bei einem Grad Celsius problemlos gestartet und in Malta bei 22 Grad gelandet. Endlich mal wieder Sonne tanken, das Wetter auf Malta war wirklich angenehm.

Geschlafen haben wir im Ramla Bay in Mellieha, eine riesige Hotel Anlage, also eigentlich gar nicht mein Fall. Aber es war sauber und das Frühstück sehr gut also will ich mich nicht beschweren. Vom Flughafen zum Hotel hatten wir einen Shuttle bei dem auch – gegen meine Erwartungen – alles geklappt hat. Vielleicht sollte ich öfter solche Pakete buchen? Nein ich denke nicht, selber zusammen stellen ist dann doch mehr meins. 

DER MIETWAGEN

Links Verkehr, kaputte Straßen mit riesen Schlaglöchern, absolut enge Straßen und einfach ein chaotischer Verkehr. So könnte man die Straßen Maltas bezeichnen. Ich war froh, dass ich nicht mit dem Auto gefahren bin, denn ich empfehle das selber Fahren wirklich nur geübten und guten Autofahrern (eine ehrliche Selbsteinschätzung an dieser Stelle bitte), ansonsten kommt man auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Die Busanbindungen sind wirklich gut, es dauert nur alles länger.

Wir haben zum ersten Mal einen Mietwagen gehabt und ich bin schon auf den Geschmack gekommen. Man ist einfach viel flexibler und kann nach seinem Tempo reisen. Das wird definitiv wiederholt. Unser Mietwagen war von Budget und wir haben noch den Komplettschutz dazugebucht, der zwar teuer war, aber nachdem wir die Straßen Verhältnisse gesehen haben, waren wir wirklich froh. 

TAGES RUNDREISE DURCH MALTA

BUGIBBA

Was, eine Route durch Malta ohne Valletta!? Ja, für Valletta haben wir uns einen vollen Tag genommen, deshalb ist es hier nicht mit auf der Route eingezeichnet. In Bugibba haben wir unseren Mietwagen abgeholt, wir sind aber erneut nach Bugibba gefahren da hier das gestrandete Schiff „Hephaestus“ am Strand liegt. Ich hätte es gar nicht gesehen, aber mein Mann hat es bereits von Weitem entdeckt und wollte es gerne vom Nahen sehen. Ich konnte leider nicht herausfinden, was mit dem Schiff passiert ist aber der Anblick des Schiffes bei starkem Wellengang lässt einen demütig werden.

MARSAXLOKK

Unser Erster geplanter Stopp war Marsaxlokk. Von unserer Unterkunft in Mellieha haben wir ca. 45 Minuten gebraucht. Die Hafenstadt ist sehr schön, da im Hafen viele bunte Fischerboote anliegen. Man kann hier viel Zeit mit fotografieren verbringen. Als wir angekommen sind war der sonntägliche Markt und wir haben ein bisschen geshoppt. Im nach hinein habe ich erfahren, dass der Markt für die Touristen tatsächlich täglich abgehalten wird und nicht nur sonntags wie es im Reiseführer stand. Mehr konnte man irgendwie auch nicht machen, außer essen oder shoppen (und den Hafen bestaunen). Das Essen soll sehr gut sein, allerdings waren wir vom Frühstück noch gut gesättigt.

BLUE GROTTO

Die nächsten Stationen waren dann nicht ganz so spannend, erst wollten wir zur blauen Grotte und mit einem Boot fahren, der Bootservice war aber geschlossen. Eigentlich ist dieser ab April bereits offen, aber ich vermute, dass der Wellengang zu stark war. Wir haben auch beobachtet, wie ein Helikopter zwei Taucher retten musste, da die Strömung sie immer weiter raus getrieben hat. Schön war die Aussicht bei der Grotte dort trotzdem. Der zweite Stopp waren die Hagar Qim Ruinen, der Eintritt hatte jedoch 10 € gekostet und wir waren uns nicht sicher ob, wir so viel Geld ausgeben wollen. Hagar Qim ist einer von fünf Tempelkomplexen in Malta, welche teilweise älter als die Pyramiden von Gizeh sind (bis zu 3600 v. Chr.). Da ich definitiv auf Gozo Ggantija besichtigen wollte, haben wir Hagar Quim ausgelassen und sind dann weiter gefahren. Ggantija konnte ich dann leider auch nicht besichtigen, aber das könnt ihr im Gozo Beitrag lesen.

DINGLI KLIPPEN

Die Aussicht der Dingli Klippen ist wirklich toll, wir haben den Stopp nur als kurze Unterbrechung eingeplant, hätten aber locker länger bleiben können. Es ging schon ein gutes Stück runter, wenn man so ein Tollpatsch ist wie ich, sollte man eigentlich nicht so nah an den Rand gehen, ich habe es aber trotzdem gemacht. Die Aussicht war es auch Wert.

MDINA

Für die ehemalige Hauptstadt Mdina haben wir uns viel zu wenig eingeplant, wir sind recht schnell aus der Stadt raus, und im nach hinein meinte jeder in Mdina wäre man gerne länger geblieben, denn die Stadt hat uns sehr imponiert. 1571 wurde Mdina von Valletta als Hauptstadt abgelöst, da Valletta strategisch besser gelegen war. Verstecken muss sich die Stadt vor Valletta deshalb aber keines Falls, auch wenn die Stadt extrem klein ist. Mir haben vor allem die engen Gässchen gefallen. Ich hatte dann immer das Gefühl mir kommt gleich die Königswache von Königsmund entgegen (Fact am Rande: Game of Thrones wurde unter anderem auf Malta gedreht. Kein Wunder, die Atmosphäre ist genial!). Überhaupt der Look von Malta mit den ganzen Sandsteinhäusern hat es mir angetan, dazu das Meer und die warme Sonne – ich habe mich schon lange nicht mehr einfach wie im Urlaub gefühlt. Reisen und Urlaub machen sind dann doch irgendwie zwei Paar Schuhe.

Wir waren in Mdina noch in der St. Paul Kathedrale, welche innen nur vor Gold strotzt. Die Kathedrale ist bei einem Erdbeben 1693 zerstört und dann wieder neu aufgebaut worden. Man kann sie eigentlich nicht verfehlen, wenn man in die Stadt kommt. Für Mdina werde ich mir das nächste Mal mehr Zeit einplanen.

Nach Mdina sind wir dann geschafft wieder zurück nach Mellieha gefahren und haben uns dort noch einen schönen Abend gemacht. Die Route hat mir gut gefallen, da man auch Landschaftlich viel zu sehen bekommt. Da Malta recht klein ist, kann man in so kurzer Zeit sehr viel sehen. Natürlich könnte man die einzelnen Stationen viel intensiver aufsaugen, aber bei einem Trip von vier Tagen muss man Kompromisse machen.