Szene für Szene die Welt entdecken – Rezension

Szene für Szene die Welt entdecken – Rezension

Mit der bekanntesten Filmtouristin auf Reisen? Als großer Film und Serien Fans klingt das natürlich traumhaft!
So gerne wir Reisen sitzen wir definitiv auch gerne stundenlang auf der Couch und lassen uns in andere Welten entführen.
Umso gespannter war ich auf das Buch von Andrea David. Was ich davon halte, könnt ihr in dieser Rezension lesen.

Ich bedanke mich bei dem CONBOOK Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.
Meine Meinung zum Buch wird davon nicht beeinflusst. 

INHALTSANGABE

Filme und Serien schaffen immer wieder neue Sehnsuchtsorte. Sei es das Resort aus Dirty Dancing, die Treppe aus Rocky, das Tal, durch das die Dinosaurier in Jurassic Park liefen, oder der Wald, der in Game of Thrones zu Winterfell wurde.

Filmtouristin Andrea David reist seit zwei Jahrzehnten an legendäre Drehorte und erweckt bekannte Filmmomente zum Leben, indem sie die Szenenbilder mit ihrem tatsächlichen Drehort verschmelzen lässt.

Ihr Buch erzählt von den besonderen Entdeckungen und Begegnungen dieser Reisen und ist mit zahlreichen Fotos und über 200 persönlichen Drehort-Tipps die ideal Fernwehlektüre für Filmfans.

Facts

Broschiert: 288 Seiten
Verlag: CONBOOK; Auflage: 1 (11. Oktober 2022)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3958894356
ISBN-13: 978-3958894358
Preis: € 19,95 [D] • € 20,60 [A] • CHF 28,90 [CH]

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Andrea David has touched movies like no person before her – Jason Reitman (Regisseur Ghostbusters: Legacy)

Szene für Szene die Welt entdecken – ich war schon beim Titel Feuer und Flamme für das Buch. Als großer Film- und Reisefan war das schon fast das perfekte Buch für mich. Ich war ganz gespannt darauf, welche Orte in dem Buch auf mich warteten. Ich bin davon ausgegangen, einige der Klassiker (Jurassic Park auf Hawaii, Hobbiton auf Neuseeland oder Game of Thrones Drehorte in Dubrovnik) zu sehen, aber hoffte auch auf eher unbekannte, gar unscheinbare Orte.

Wir selbst haben bereits einige Drehorte besucht, wie zum Beispiel Hobbiton in Neuseeland (Der Herr der Ringe, Der Hobbit), Ait Ben Haddou in Marokko (Game of Thrones) oder auch die Kualoa Ranch auf Hawaii (Jurassic Park, LOST und vieles mehr).

Diese Orte sind natürlich besonders bekannt und werden auch wegen ihrer Verbindung zu den Filmen beworben.
Wenn wir in der Nähe waren und es uns soweit bekannt war, haben wir aber auch Orte besucht, welche nicht speziell beworben wurden.
Dazu zählen zum Beispiel Gaztelugatxe in Nordspanien (Game of Thrones), das Tanner/Halliwell Haus in San Fransisco (Full House, Charmed) oder das American Museum of Natural History (Nachts im Museum).

Aus 252 Filmen und Serien wurde liebevoll eine Kollektion erstellt. Gegliedert ist das ganze nach Ländern bzw. Kontinenten. 
Wir starten mit Filmkulissen aus den USA, gefolgt von Kanada und Europa und zum Schluss noch ein kurzes weltweites Kapitel für James Bond Drehorte. 

Hawaii Highlight

Wir auf der Kuala Ranch auf Hawaii – einem der bekanntesten Drehorte der Welt. Zu sehen sind noch Requisiten des Films KONG. Viele weitere Filme und Serien wurden hier gedreht.

Eine Beeindruckende Liebe zum Detail

Das Buch startet nach der Einleitung direkt mit einem meiner Lieblingsfilme. Zurück in die Zukunft. Und schnell wird mir klar, dass das Buch meine Hoffnung bestätigt: Es warten nicht nur die bekannten Touristen Hotspots auf mich, sondern viele unscheinbare Orte. Denn statt nur die berühmte Rathauskulisse in den Universal Studios zu besuchen, finden sich noch weitere Orte aus Zurück in die Zukunft in dem Buch. Zum Beispiel die Whittier High School (Hill Valley Highschool), die Puente Hills Mall (Twin Pines Mall auf dessen Parkplatz Doc den DeLorean vorführt) oder die Bushnell Avenue (das Zuhause von Lorraine). 

Und so zieht es sich über das ganze Buch. Es finden sich Drehorte zu einer bunten Mischung aus Filmen und Serien. Was mir unglaublich positiv gefällt, ist der Stil wie  Drehorte präsentiert werden. Wer Andrea Davids Instagram-Kanal (@filmtourismus) bereits kennt, weiß wovon ich schreibe. Sie hält ein Foto in der Hand, auf dem eine Filmszene abgebildet ist. Im Hintergrund sieht man den eigentlichen Drehort. Hier kann man auch tolle Veränderungen sehen, wie zum Beispiel beim Kapitel mit Edward und den Scherenhänden. Im Film war die Wohnsiedlung schön pastellfarben, aber in den Jahren hat sich einiges getan. Andrea David schafft es aber immer den perfekten Winkel zu finden, den ihr Foto ihr vorgibt und beweist eine große Liebe zum Detail.

Neben den eigentlichen Filmspots finden sich immer wieder zum Start eines Kapitels persönliche Erlebnisberichte der Autorin. So erzählt sie von Unterhaltungen mit Anwohnern direkter Drehorte, einer Wolfsichtung eines Strandes von Twilight (wie passend!), wie sie mit elf weiteren Star Wars Fans die irische Insel Skellig Michael besucht und noch vieles mehr.

Zum Schluss erinnert Andrea Davis auch an die Regeln, welche es zu beachten gibt, wenn ihr einen Drehort besucht. Respekt wird ganz großgeschrieben und Privatgrund sollte nie betreten werden. Vor allem bei Häusern, die ganz normal bewohnt werden, sollte ein Blick oder Foto von der Straße genügen.

Fazit

Ich bin hin und weg! Das Buch ist wirklich toll gegliedert und bietet ausreichend Informationen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ich werde definitiv vor jeder Reise einmal hineinschauen, ob es einen potenziellen Drehort gibt, welchen wir besuchen könnten. 
Ein wenig schade fand ich, dass es keine Drehorte zu Afrika, Asien, Ozeanien oder Mittel- & Südamerika gibt. Ich hoffe natürlich sehr auf weitere Bücher mit Themenschwerpunkten auf anderen Kontinenten, denn das Potenzial ist ja auf jeden Fall da.

Es standen zwar schon einige Drehorte (vor allem zu Game of Thrones) auf unserer Bucketlist, aber durch das Buch ist die Liste nun noch etwas gewachsen. Wir können jedem Film- & Reisefan das Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ihr könnt es als klassischen Reiseführer nutzen, oder als Nachschlagwerk, wenn ihr zu einem Ort oder Film gezielt etwas wissen möchtet. Die Drehorte befinden sich zum Glück nicht nur in irgendwelchen Filmstudios, sondern können und wollen gerne von Filmfans entdeckt werden.

Gerade in Zeiten des CGI-Überschuss ist es doch etwas Schönes zu sehen, wie Filme und Serien an echten Orten zum Leben erweckt wurden. Wir hoffen selbst, dass dieses sinnlose CGI in Zukunft wieder etwas zurückgeht. Und damit meinen wir, wenn sogar ein Café plötzlich animiert wird, anstatt ein reales Café zu nehmen. Denn echte, authentische Orte machen doch oft den Charme einer Filmkulisse aus. Deshalb ist „Der Herr der Ringe“ auch definitiv zeitloser und sieht unserer Meinung nach sogar besser aus als der viel später erschienene „Der Hobbit„.

 

MEHR ÜBER DIE AUTORIN
Boarderlines – Rezension

Boarderlines – Rezension

Bei Boarderlines – nicht zu verwechseln mit der Persönlichkeitsstörung Borderline – handelt es sich um ein autobiografisches Buch über die Liebe zum Surfen. Andi nimmt uns auf seiner Abenteuer auf über zehn Jahre in der Weltgeschichte mit und präsentiert diese auf amüsante Weise in seinem 400-Seiten starkem Buch.

Ich bedanke mich bei Andreas Brendt und dem CONBOOK Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.
Meine Meinung zum Buch wird davon nicht beeinflusst. 

INHALTSANGABE

»Wer mir einen nachvollziehbaren Grund nennen kann, erwachsen zu werden, bekommt sämtliches Gold der Welt, einen Oscar in allen Kategorien und sei gleichzeitig in die Hölle verbannt.«

Andi ist ein pflichtbewusster VWL-Student, dem eine lukrative Zukunft winkt. Doch dann entscheidet er spontan, sein Konto zu plündern und nach Asien aufzubrechen. Auf Bali wird er mit dem Surfvirus infiziert, und von nun an ist das Wellenreiten seine lebensbestimmende Leidenschaft, die ihn vor eine große Entscheidung stellt: Gibt er dem inneren Feuer Zündstoff oder ebnet er den Weg für die geplante Managerkarriere?

Die Suche nach der Antwort dauert zehn Jahre und führt über unfassbare Abenteuer, durch ferne Länder, zeigt Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen, skurrilen Typen und gefährlichen Gangstern. Und sie beschreibt den ständigen Kampf mit sich selbst auf dem Weg zum persönlichen Glück.

»Boarderlines« ist ein autobiografischer Reise-Roman über die schönsten Wellen dieses Planeten, die Sinnsuche und die Sehnsucht nach Abenteuer. Über ein Leben zwischen Pistolen, Edelsteinen, Malaria, einer entlegenen Insel, gemeinen Ganoven, allwissenden Professoren, und deutschen Bierdosen. Über Freundschaft und natürlich über die Liebe – zum Surfen, zu Menschen, zum Leben.

Ein Erlebnis für junge Wilde und solche, die es (noch immer) werden wollen.

Facts

Taschenbucht: 416 Seiten
Verlag: CONBOOK; Auflage: 9 (20. November 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783943176995
ISBN-13: 978-3943176995

Auf Amazon ansehen.

Aus Transparenzgründen möchte ich gleich erwähnen, dass Andreas mich direkt in Instagram angeschrieben und auf sein Buch aufmerksam gemacht hat. Ich habe es schon öfters im Laden liegen sehen, aber es hatte mich bisher nicht zum Kauf bewegt. 
Da wir im September ’19 in Thailand zum surfen waren und mich die Thematik dann doch reizte, habe ich mich dafür entschieden das Buch zu lesen um eine Rezension zu schreiben.

KANN MAN DAUER-SURFEN SPANNEND BESCHREIBEN?

Wie in der Inhaltsangabe bereits herauszulesen ist, geht es in erster Linie um das Surfen. Zwar reist Andi um die ganze Welt um die besten Spots zu finden, allerdings erfährt man als Leser nicht viel über die jeweiligen Länder, weshalb es nicht unbedingt als reine Reiselektüre zu betrachten ist. Das nur als Info vorab. Wer sich für Surfen interessiert wird sicher gefallen an den ganzen Passagen finden. Nicht-Surfen könnte das Buch stellenweise zu langatmig sein.
Spannend zu verfolgen ist die ewige Frage „Was soll ich mit meinem Leben anfangen?“ und wie der Autor mit ihr umgeht. Seine Träume zu verfolgen und nicht aufzuschieben ist definitiv ein Ansatz, den ich unterschreiben kann. Die Frage nach dem „was tun“ zieht sich als roter Faden durch das Buch und wird von den tollen Surfgeschichten ausgeschmückt. 
Das Buch spricht vor allem jüngeres Publikum an, da der Schreibstil eher einfach und direkt gehalten ist. An manchen stellen vielleicht zu direkt, aber das ist Geschmacksache („Wir machen rum, sie lutscht gierig an meinem Schwanz“).
Die gewählte Ausdrucksform führt aber auch dazu, dass man sich sehr gut in die einzelnen Szenen hineinversetzen kann. Es wirkt genauso, wie eine Erzählung eines guten Kumpel bei einem Bierchen.

Insgesamt ist das Buch sehr humorvoll geschrieben und ich musste auch an einigen Stellen schmunzeln. Mir hat der Einblick in die Gedankenwelt von Andi gefallen. Die Zweifel, die Unsicherheiten, der Liebeskummer und auch die Einsamkeit. Das hat ihn noch einmal menschlicher gemacht, kommt er im Buch manchmal etwas selbstverherrlichend herüber.

Die erste Hälfte des Buches beschreibt seine Abenteuer und Begegnungen mit Locals noch recht ausführlich, gegen Ende werden die Kapitel immer knapper und man hat nicht mehr das Gefühl dabei zu sein. Schade – so hätte ich mir die Kapitel um Fiji oder Chile ausführlicher gewünscht, wohingegen Bali mehrfach einen Auftritt genießt. 

Sehr schön beschrieben sind die Begegnungen mit Einheimischen, wenn es denn nicht gerade um potentielle Sex Partnerinnen geht. Er ist immer sehr aufgeschlossen und dankbar über Begegnungen mit Menschen und freundet sich mit den Locals an. Wenn er Abenteuer mit ihnen erlebt, sind das Geschichten die mein Herz berühren. 

Was ich persönlich sehr schade finde ist, wie Andreas über Backpacker schreibt. Mit ihrem Lonely Planet in der Hand beschreibt er sie eher abwertend und Surfer als das Non-Plus-Ultra. Eine solche Verallgemeinerung empfande ich als sehr unangebracht. Jeder Reisestil/Mensch ist anders und auch unter Backpackern und Surfern gibt es wieder große Unterschiede wie sie ein Land kennenlernen.

Fazit

Das Buch kann ich leider nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Ein gewisses Grundinteresse am Surfen sollte vorhanden sein, sonst kann es sein, dass man das Buch schneller weglegt als man sollte. Insgesamt empfinde ich es als solide und es macht definitiv Lust in den nächsten Flieger zu steigen und selbst aufs Brett zu hüpfen. 

MEHR ÜBER DEN AUTOREN
Ins Nirgendwo, bitte! – Rezension

Ins Nirgendwo, bitte! – Rezension

Man nehme ein frisch gebackenes Liebespaar, das am dünnsten besiedelte Land der Welt und eine ziemlich abenteuerliche Idee. Wenn man das alles zusammen mischt, ergibt das ein prägendes Abenteuer auf das uns Franziska Bär in ihrem Buch „Ins Nirgendwo, bitte!“ mitnimmt.

Ich bedanke mich bei Franziska Bär und dem CONBOOK Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.
Meine Meinung zum Buch wird davon nicht beeinflusst. 

INHALTSANGABE

Ein Paar. Zu Fuß. In der Mongolei.

Ganz auf sich allein gestellt wandern die 22-jährige Franziska und ihr Freund Felix durch den Westen der Mongolei. Ihr Weg führt sie mitten ins Nirgendwo, wo es weder feste Pfade noch Wegweiser gibt und auf dem sie tagelang keiner Menschenseele begegnen. Mit dabei: ein Zelt, Astronautennahrung und ein paar uralte russische Militärlandkarten. Franziska und Felix quälen sich über Berge, kämpfen sich durch reißende Gletscherflüsse und werden von einer donnernden Herde Yaks umzingelt. In der Einsamkeit haben sie aber auch seltene, magische Begegnungen. Zudem lernen sie auch viel über sich als Paar, das durch die extreme Erfahrung über sich hinauswächst.

Ein packender Erfahrungsbericht über eine 400-Kilometer-Wanderung durch die Mongolei. 

Facts

Broschiert: 288 Seiten
Verlag: CONBOOK; Auflage: 1 (10. April 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3958891799
ISBN-13: 978-3958891791

Das Buch hat in der Mitte einige Hochglanzseiten mit Fotos von der Reise. 
Ich habe gerne beim lesen ab und zu die Fotos angesehen um mir die Situation noch besser vorzustellen.

Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen.

Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe scheinen sich Franziska und Felix ein wenig zu Herz genommen zu haben, denn wenn wir mal ehrlich sind: zu Fuß durch die Mongolei ist schon ein wenig verrückt, oder? Ich hatte von dem Buch via Facebook erfahren und war schon sehr gespannt es zu lesen!

EINE IDEE DIE MITREISST

Das Buch beginnt mit einer mutigen Idee in einem kleinen WG Zimmer. Wir sind von Anfang an dabei, wenn Franziska und Felix über ihre Idee sprechen, 400 Kilometer durch die Mongolei zu laufen. Es soll der Start ihrer Weltreise werden. Das ist durchaus ein ungewöhnliches Land für den Beginn einer längeren Auszeit. Man findet jedoch beim Lesen des Buches ganz schnell heraus, dass die beiden etwas sehr besonders sind.

Als sie da also in dem 13 qm großen Zimmer sitzen und darüber philosophieren was sie alles brauchen und ob das alles so klappen kann, fange auch ich mich an zu Fragen „ob das alles gut gehen kann?“. Man ist als Leser sehr nah am Geschehen, da uns Franziska viel an ihren Gedanken teilhaben lässt. Manche mögen vielleicht denken, dass der Teil der Vorbereitung langweilig sein könnte, doch weit gefehlt. Dieser Teil packt einen sofort. Es ist spannend zu sehen, worüber sich die beiden Gedanken machen und wie viel Zeit und Vorbereitung das in Anspruch nimmt. Die größte Herausforderung bei der Planung war eine Strecke zu finden, welche die gesamte Zeit über Zugang zu Süßwasser bietet. Viele Seen in der Mongolei enthalten Salzwasser, was natürlich nicht geeignet ist. Als Ziel ihrer großen Wanderung wurde der Bergsee Khukh Nuur bestimmt. Als die Route feststand, kam bereits die nächste Herausforderung: das Gepäck, denn zu schwer darf es nicht werden! Und glaubt mir, so einfach ist das gar nicht, seinen Rucksack für fünf Wochen zu packen, wenn man vor Ort nicht wirklich etwas nachkaufen kann.

Nach einigen Schwierigkeiten haben Franziska und Felix also einen Masterplan für ihre Reise erstellt und mit Astronautennahrung und russischen Militärkarten bewaffnet, gehts los ins Ungewisse. 

In der Mongolei angekommen, fängt nun der Spaß also an. Oder auch kein Spaß, denn es ist für das Paar ziemlich schwierig sich mit den scheuen Mongolen zu verständigen, wenn sie denn man welche treffen. 

Franziska Bär beschreibt von einmaligen Begegnungen und den Schwierigkeiten mitten im Nichts. Sie schreibt von den Ängsten und Problemen, welche man als Paar haben kann, wenn man als freiheitsliebender Mensch die ganze Zeit zusammen sein „muss“ und sich nicht ausweichen kann.

Wie gut die beiden das durchstehen werden? Das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Fazit

Franziska Bär hat einen tollen, flüssigen und lockeren Schreibstil. Von Seite 1 an, hat man das Gefühl mit ihr im Zimmer zu sitzen und zu grübeln. 

Die ganze Geschichte und auch die beiden selbst, sind wirklich bemerkenswert, sodass man das Buch eigentlich kaum aus der Hand legen möchte. Eine kurze aber stumme Begegnung am Lagerfeuer mit einem Nomaden hat mich absolut fasziniert und ich kann mir nicht vorstellen, wie das wohl für das Paar gewesen sein muss. 

Die Strapazen, welche beide auf sich nehmen, sind kaum vorstellbar und doch schafft es Franziska Bär den Leser so nah wie möglich mitzunehmen. 

Nach dem Beenden des Buches, hätte ich gerne gewusst wie es weitergeht, da sie sich noch weiterhin auf Weltreise befinden. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn ein weiteres Buch erscheint. 
Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle Weltenbummler und Abenteurer und die, die es sein möchten.

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